Von Enzian bis Otto Rehhagel - Besuch in der Heimat (Teil 1)

22.Mai 2007 Tina

Soooo, zunächst einmal will ich mich bei allen bedanken, die uns viel Spaß im Urlaub gewünscht haben - denn den hatten wir! Mir grauste es ja etwas vor dem ersten Flug mit Nina, zumal ich ihr gerne abends vor dem Start (Abflug war 20.00 Uhr) noch ihren Reisbrei füttern wollte, den ich aber immer erst frisch anrühre. Da Markus derzeit Senator-Status bei der Lufthansa hat, durften wir in die Senator-Lounge, wo es noch dazu ein kleines Extra-Zimmer mit zwei Sesseln, einem Tischchen und einem Fußschemel gab, das gerade leer war. Ideal also, um noch den Reisbrei zu verabreichen, was auch gut geklappt hat. Mit dem Kinderwagen konnten wir dann bis zur Flugzeugtür fahren, wo er dann vom Personal entgegengenommen wurde (und wo er dann beim Ausstieg auch gleich wieder bereitstand). Da wir über 1,5 Stunden Verspätung hatten, aber schon im Flugzeug saßen, schlief Nina relativ bald schon auf meinem Schoß ein. Als wir in der Luft waren, wurde dann das Bassinet in die Wand eingehängt und beim Umlagern wurde Nina gar nicht mehr richtig wach. Sie ist dann erst genau 59 Minuten vor Landung (wurde gerade angezeigt) wieder aufgewacht - bestens gelaunt, wie auch wir. Besser hätte es echt nicht klappen können. Am Ausgang warteten dann schon Markus’ Eltern und meine Schwester, die Nina gleich mit einem Lächeln begrüßte.

Die erste Woche wohnten wir in Ohlstadt (bei Garmisch-Partenkirchen) bei Markus’ Familie. Am Freitag, dem Ankunftstag (wir waren gegen Mittag zu Hause), wurde erstmal im Garten relaxed. Ach ja, Markus’ Mutter hatte von Verwandten im Schwarzwald jede Menge Baby-/Kindersachen (wie Schaukel, Wippe etc.) angeschleppt und war auch selbst noch von ihren Kindern bestens ausgestattet mit Stubenwagen, Wickeltisch etc., so dass wirklich alles und noch viel mehr da war, was man so brauchte. Echt ideal. Empfangen wurden wir übrigens mit einer bayerischen Brotzeit.
Am Samstag waren wir - man höre und staune - morgens erstmal joggen! Im Voralpenland gibt es wunderschöne Joggingstrecken und ich hatte mir extra ein Set an Laufklamotten mitgenommen, das ich dann auch gleich dalassen wollte für zukünftige Besuche. Ab mittags waren wir dann bei meiner Familie (danke auch für euren Besuch, Inge und Norbert!), wo sich meine Nichten und Neffen gar nicht satt sehen konnten an Nina. Meine Nichte Christina (14) schilderte ihre Pläne für ihren in Kürze anstehenden New York-Besuch so: ein Tag Sightseeing, zwei Tage Shoppen, zwei Tage Promisgucken. Schau mer mal …
Am Sonntag stand dann ein Besuch bei June & Jan an, die gerade frisch umgezogen waren. Es war sehr schön, dass wir euch trotzdem besuchen und endlich mal den kleinen Bennet kennen lernen durften!
Am Montag war dann Familientag in Ohlstadt angesagt, inklusive Markus’ Schwestern mit ihren Freunden und Markus’ Oma und Großtante. Es wurde gegessen und noch ein bisschen gegessen und zum Abschluss ein bisschen gegessen. Ach ja, und zwischenrein wurde noch gegessen, so dass Markus und sein Vater am Ende jeder vier Enzian kippten. Verdauung muss sein!
Am Dienstag war Feiertag und unser (ehemaliger) Kollege Klausi veranstaltete bei sich im Riesengarten ein Gartenfest, wo u. a. auch viele unserer alten gemeinsamen Kollegen aus den Activision-Zeiten zugegen waren. Das war natürlich sehr schön für uns, dass wir ein “AltesTeam”-Treffen machen konnten, ohne dafür in die Kneipe zu müssen (was mit Nina nicht so gut gewesen wäre).
Am Mittwoch stand dann Touri-Action auf dem Programm. Wir fuhren morgens mit dem Zug nach München und begaben uns dann - mit Digicam und Videokamera ausgerüstet - auf Sightseeing-Tour. Gestartet sind wir am Sendlinger Tor, sind dann über die Sendlinger Straße zum Marienplatz und von dort zum Viktualienmarkt, wo wir mittags im Biergarten eingekehrten. Zufälligerweise war an dem Tag gerade die 200-Jahr-Feier des Viktualienmarktes und zum Teil konnte man altertümliche Trachten und andere Kuriositäten entdecken (siehe der Herr mit dem Hochrad auf den Fotos). Von dort ging’s weiter Richtung Odeonsplatz und über die Brienner Straße und den Karolinenplatz zum Königsplatz. Vorbei am Lenbachhaus marschierten wir Richtung Take-Two-Büro, Markus’ ehemaliger Arbeitsstätte. Dort angekommen war Nina dann nicht mehr allzu guter Laune und hat ganz gut durch die Gänge gebrüllt. Letzendlich war aber nur das Geheimnis, dass sie in Ruhe was essen wollte, wie sich herausstellte. Von Take-Two aus ging’s dann per U-Bahn zum Hauptbahnhof, von wo aus wir zum Augustiner Biergarten gelaufen sind, wo wir eine fröhliche Inga, einen schlecht gelaunten Mirko und einen erkälteten Claus trafen. Wir blieben allerdings nicht sehr lange, da es dann Zeit für mich & Nina war, zum Zug zu eilen. Markus blieb in der Stadt und verbrachte zünftig in der Wirtschaft einen Herrenabend mit Claus, Mirko, Achim, HaJo und Dirk. Na ja, so zünftig war’s dann auch wieder nicht, da außer Markus fast alle nur Schorlen tranken (siehe Beitrag “Wir werden alt“).
Am Donnerstag war dann zur Abwechslung mal Faultag angesagt und wir taten den ganzen Tag gar nichts. Nur abends waren wir mit Markus’ Eltern im Nachbardorf beim Inder (der überraschend gut war und auch überraschend gut besucht).
Am Freitag wurde es dann nostalgisch - wir trafen uns mit unseren Freunden Bea & Alex im Feichtner Hof am Tegernsee - dem Ort unserer Hochzeitsfeier vor fünf Jahren. Nach dem Essen fuhren wir zum berühmten Tegernseer Bräustüberl und schlenderten ein bisschen den See entlang. Da wir noch eine Besorgung machen mussten, fuhren wir weiter nach Rottach, wo wir dann ein wenig durch den Ort wanderten, bevor wir uns wieder trennen mussten.
Am Samstag war dann für Markus der Urlaub erstmal wieder vorbei, er musste geschäftlich (und auch privat für einen Geburtstag) nach England und ich zog zu Claudia, Kikki & Emily in den Süden von München. Mit der zweiten Woche geht es morgen weiter in Teil 2. Die Fotos der ersten Woche könnt ihr aber schon mal hier betrachten (Ohlstadt-Umgebungsfotos kommen erst im zweiten Teil, da es sonst zu viele geworden wären …).

Artikel gespeichert unter: Allgemein, Urlaub

bisher 2 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. june  |  24.Mai 2007 at 13:31

    wir fanden es auch sehr schön, dass ihr bei eurem engen zeitplan vorbeischaut habt!
    schreit nach wiederholung - wann und wo auch immer!

  • 2. Petzi  |  25.Mai 2007 at 10:42

    Wie klein die Welt doch ist…
    Vor 6 Jahren hatte meine beste Freundin im Feichtner Hof ihre Hochzeitsfeier. War ein wunderschönes Fest.
    Und im Tegernseer Bräustüberl sind wir seit 10 Jahren regelmäßig zu Gast. :-)

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