Reisebericht

07.März 2007 Tina

Für all die, die’s interessiert, folgt nun noch ein kleiner Reisebericht unseres Roadtrips: Losgehen sollte es eigentlich am Freitag in der Früh. Natürlich sind wir dann doch erst zwei Stunden später losgekommen, aber da es eh heftig am Regnen war, war das nicht so schlimm. Obwohl wir ein kurzes Frühstück hatten, führte der erste Weg erstmal zu einem Starbucks (da konnte man übrigens nicht sitzen, Opa ;-) ). Der Plan war, erst einmal unsere Sachen ins Motel (lag außerhalb) zu schmeißen und dann nach Philadelphia reinzufahren. Nur hatten wir leider nicht damit gerechnet, dass das Navigationssystem namens “Neverlost” sein Versprechen nicht halten wollte! Nach einer etwa 1,5-stündigen Irrfahrt (nachdem wir das Motel schon vor der Nase hatten - nur auf der anderen Highway-Seite) sind wir dann endlich angekommen. Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu regnen und - es war dunkel. Ziemlich bald zumindest. Als wir nach Philly reinkamen, war es aber noch hell und Markus kannte kein Pardon und steuerte das Auto einmal quer durch die Stadt zu einer Bude, in der es angeblich das beste Philly Cheesesteak der Stadt gab. Es war auch ganz gut, allerdings hatte Markus auch schon besseres gegessen. Zurück im eigentlichen Zentrum des Interesses stiegen wir dann aus und liefen ein bisschen in der Gegend rum. Die Stadt ist schön, gemischt mit alten und modernen Gebäuden. Außerdem wurde hier die Verfassung unterzeichnet. Als es dann komplett dunkel war und wir soweit genug gesehen hatten, sind wir wieder zurück ins Motel, diesmal ohne Irrfahrten, und waren dann später noch die Straße runter bei Steak & Ale einen kleinen Happen essen.
Am nächsten Morgen ging es - natürlich - erst einmal wieder zu Starbucks. Opa, auch hier konnte man nicht sitzen. In Washington haben wir ohne Umwege das Hotel gefunden. Es lag auch außerhalb, hat $59/Nacht gekostet und war nigelnagelneu und edel! Wir haben uns aber nicht lange aufgehalten, sondern sind gleich weiter in die Stadt. Das Gute an Washington ist, dass viele der interessanten Gebäude an einem Fleck um die so genannte “Mall” liegen (nicht zu verwechseln mit einer Shopping Mall, wie mir das mal passiert ist, ahem …) und man alles gut zu Fuß erreichen kann. Wir haben uns das Washington Monument (den Obelisk) angeguckt, sind vorbei an einem großen Denkmal für die Gefallenen aus den 50 US-Staaten während des 2. Weltkriegs, weiter entlang des Reflecting Pools (in dem kein Wasser war) zum Lincoln Memorial. Von dort aus ging es über ein weiteres Kriegsdenkmal, diesmal für die Gefallenen aus dem Vietnamkrieg, weiter zum Weißen Haus. Das konnte man allerdings nur von hinten betrachten, da die Straße an der Vorderseite zwecks erwartetem Staatsbesuch gesperrt war (es stand auch ein Scharfschütze auf dem Dach). Danach sind wir nach einem (wahrscheinlich) weiteren Zwischenstopp bei Starbucks und einem kleinen Umweg vorbei an einer Jugendherberge, in der ich mal mit Eva war, zurück ins Hotel. Kurz frischgemacht und ab ging’s zum Essen in ein italienisches Restaurant, das nur paar Meter die Straße runter war. Am nächsten Morgen hat uns erstmal der kalte Wind ins Gesicht geblasen. Es war bitter-, bitterkalt und wir waren froh, dass wir das meiste schon am Vortag besichtigt hatten und den Nachmittag eh in einer Shopping Mall verbringen wollten. Wir sind also nur noch einmal kurz zum Kapitol, entlang der Mall (Museumsmeile) über das Washington Monument zum Weißen Haus (diesmal war die Straße wieder geöffnet), und dann vorbei am Pentagon ab in die Shopping Mall (Pentagon City Mall) in Arlington. Ich war vor vielen Jahren schon einmal mit Eva dort und hatte sie noch in bester (Shopping-) Erinnerung. Und mein Gedächtnis hatte mich nicht im Stich gelassen, es war immer noch genauso toll. Jeder von uns hat ein Teil erstanden und gegen späten Nachmittag ging es - nach einem letzten Abstecher zu Starbucks im Food Court der Mall … - wieder zurück nach Hause. Schee war’s und ich freue mich schon, im April mit Claudia (Markus’ Schwester) und Tobi denselben Trip wieder zu machen.

Artikel gespeichert unter: Allgemein, USA, Urlaub

bisher 2 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Mama Schwaner  |  08.März 2007 at 14:28

    Was ihr so alles erlebt :) Das hört sich wirklich großartig an und schön, dass Nina dass alles so mitmacht!

  • 2. Ha Jo  |  29.März 2007 at 18:00

    Wir waren 14 Tage später in D.C., der Pool war voll und Benedikt hatte den Monsterspass an der Mall (Air and Space) dem Natural History (auch wenn er ddie Dino noch nicht so spannend fand) und den Grünflächen davor. Hätten wir vielleciht besser timen sollen…bei uns war ews auf jeden fall nicht mehr so kalt:)

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