Backen mit viiieeel Liebe

13.Februar 2007 Tina

Schwarzwälderkirschtorte

Mache ich irgendetwas falsch, wenn ich vier Stunden brauche, um diese Schwarzwälderkirschtorte zu backen (die übrigens einen Boden aus Knetteig hat und nur die beiden anderen Böden sind Biskuit)? Gut, ich hab mich zwischendurch mal für eine halbe Stunde oder so um Nina gekümmert und auch mal kurz was gegessen, aber trotzdem. Im Rezept steht was von “Zubereitungszeit: 60 Minuten und Backzeit: 40 Minuten” … Ist übrigens eine nachträgliche Geburtstagstorte für meinen lieben Mann. Schmeckt nicht schlecht, aber ich glaube, das nächste Mal mach ich trotzdem wieder mein anderes Rezept, den Biskuitteig hier fand ich nicht so flockig leicht. Ach ja, hier in NY verhält es sich mit Schokostreuseln wie mit Nougat - scheint es nicht zu geben. Ich hab dann halt so Schokolade geraspelt, allerdings etwas zu fein, gröbere Raspel sehen schöner aus. Nina hatte sich an dem Tag übrigens extra schön gemacht und zur Feier des Tages ein Kleidchen angezogen. 

Artikel gespeichert unter: Allgemein, Essen & Trinken

bisher 16 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Markus  |  13.Februar 2007 at 04:19

    Die Backzeit war es allerdings definitiv wert! Allerdings wurde die Torte gestern noch vom Geburtstagswunschessen getoppt: Rehfilet (mit Wacholderbeeren eingerieben) mit Spaetzle und Champignonspeckrahm und einer wahnsinnig leckeren Wildsauce, serviert mit Preiselbeeren. Meine Frau kocht bekanntlich immer gut, aber das war einfach extremst lecker!

  • 2. Ami  |  13.Februar 2007 at 19:44

    kann ich dich heiraten oder so? ach nee geht ja nicht mehr…..aber da war doch was mit austauschjahr. du kommst hierher, ich bleibe auch hier und du kochst und backst :) willst du nicht? nein? mhm…..:))

    das hört sich alles sehr sensationell an-ich muss gerade schon den liebsten vom monitor wegscheuchen, wenn der sieht was dein mann so kriegt, will er das auch:)) zu meiner ehrenrettung aber muss ist sagen, dass er morgen am valentinstag mein koreanisches vorzeigeessenerhält!

  • 3. Ines  |  13.Februar 2007 at 20:33

    Ach, ist das eine süße Maus! Würde sich übrigens sehr gut neben meinem kleinen Brummer machen. Oder? Ich mein ja nur!
    [Bin schliesslich ganz scharf drauf, endlich mal nen guten Grund zu haben, um endlich endlich mal nach NY zu dürfen ;-) ].

  • 4. karin  |  13.Februar 2007 at 20:46

    aber die torte sieht toll aus! an sowas trau ich mich ja gar nicht ran!

  • 5. Charlottes Mommy  |  13.Februar 2007 at 22:18

    Superleckere Torte, wunderschöne Tochter!
    Was will “Mann” mehr?

  • 6. Markus  |  13.Februar 2007 at 22:35

    Eine wahnsinnig tolle Frau. Und die habe ich auch, insofern passt eigentlich alles. Danke der Nachfrage!

    P.S.: Eine doppelt so grosse Wohnung bei halb so viel Miete waere vielleicht noch was, aber ich will nicht meckern…

  • 7. Susan  |  14.Februar 2007 at 02:57

    Sieht ja extrem lecker aus, die Torte. Ich kann mich erinnern, daß ich mich anläßlich Papas Geburtstag mal an so etwas herangewagt habe. Nach dem dritten Versuch bin ich dann bei Marmorkuchen gelandet. Käsekuchen kann ich auch, scheitert aber daran, daß man hier keinen Quark bekommt.
    Hochachtung, daß du das mit deiner Kleinen schaffst. Ben würde mir gar nicht die Zeit dafür geben.
    So, und jetzt sezte ich auf meiner Page den Gegenlink, wenn du nichts dagegen hast.
    LG nach NY aus Down Under

  • 8. Tina  |  14.Februar 2007 at 06:17

    @Susan: Ich hab das zeitlich auch nur geschafft, weil Samstag war und Markus zu Hause war. Unter der Woche hätte ich mir das gerade auch nicht vorstellen können. Quark gibt’s hier übrigens auch nicht, nur im deutschen Laden, aber sehr teuer.
    @Ami: Ich komm im April nach München, da können wir ja dann zusammen backen. Wahlweise kannst du hier die Wohnung hüten und die Pflanzen gießen. Und koreanisch hab ich noch nie gekocht.

  • 9. Schwiegermama  |  14.Februar 2007 at 10:15

    Schaut super aus, Deine Torte. Ich mache sie schon lange nicht mehr mit Knetteigboden, da der beim Schneiden gerne ‘hüpft’; ich lasse mir von meinem lieben Mann die Böden immer schneiden und dann den unteren Boden etwas dicker wie die anderen. Die Zeit braucht man halt, wenn ein Kunstwerk so aussehen soll, wie Deines. Ich habe noch nie auf die Uhr geschaut - aber 60 Min. kommen mir auch sehr gering vor. Viel Spass beim Weiterbackenprobieren’!

  • 10. julia  |  14.Februar 2007 at 13:41

    Also liebe Tins, bisher mochte ich Dich eigentlich ja ganz gerne….., aber langsam wirst Du mir unheimlich. Perfekt organisierte und strukturierte Wickeltasche, kein Anzeichen eines Schwangerschaftsbauches bereits auf den ersten Photos nach der Geburt, unvorstellbare Geburtstagsmenus (HAPPY BIRTHDAY- by the way…) und und und….also: mein Mann mag liebenswerterweise nur pupstrockene Kuchen-angeblich! Von mir kennt er auch nix anderes…und auch die werden noch mit akademischer Backhilfe erstellt….peinlich! P.S. Meine Stärke liegt da eher im geschmacksneutralen Kochen….. ;-) Kuß an das scheinbar pflegeleichteste Kind der Welt!

  • 11. Taschi  |  14.Februar 2007 at 19:09

    Bei mir keimt auch gerade der blanke Neid :-) . Wie überaus unpraktisch, dass du nicht mehr hier im Büro bist. Ich WETTE, Markus hätte nicht alles geschafft und ich hätte die Reste essen dürfen! Sieht absolut genial aus - hmmm, meine Lieblingstorte!!

    Und hallo Juli übrigens, falls du das gerade liest - ein dicker Kuss nach Island und natürlich auch nach NY :-)

  • 12. Tina  |  14.Februar 2007 at 21:33

    @Julia: Du solltest mich mal morgens sehen - da krieg ich die Augen nicht auf. Also ist nicht alles Gold, was glänzt. ;-) Und die Torte hab ich wirklich nur geschafft, weil Wochenende war und ich Unterstützung hatte, sonst hätte ich wahrscheinlich 7 Stunden gebraucht. Ach ja, und ein Schwangerschaftsbauch ist sehr wohl da - mehr als mir lieb ist! Aber morgen hab ich meinen Arzttermin und wenn ich das OK bekomme, geht ab dem Moment das Sporteln los …

    @Taschi: Klar hättest du was abgekommen! Ich kann’s ja das nächste Mal so machen wie Fabian damals mit den Croissants -per Kurier was rüberschicken. ;-) Ach und übrigens, die Julia oben ist nicht die Juli. ;-) Die weilt gerade noch in Marokko.

  • 13. Miriam  |  16.Februar 2007 at 10:26

    Das ist ja lustig! Ich hab mich gestern mit Natascha, Martina und noch ein paar anderen zum Weiberfaschingsumtrunk im Volksgarten getroffen. Einer richtiger Umtrunk war es dann doch nicht: Ingwerlimonade und Kakao! Jedenfalls hab ich Annja von meinen Backversuchen erzählt. Das soll jetzt nicht arrogant klingen, aber laut Oliver, Familie und Freunden bin ich eine recht gute Köchin, aber Backen ist ja überhaupt nicht mein Ding. Auch wenn ich mich absolut nach Rezept und Backzeiten halte, schmecken meine Kuchen irgendwie nicht. Entweder zu trocken, zu dunkel usw… 1 x die Woche treffe ich mich mit 2 anderen Müttern und ihren Kindern zum Spielen. Unsere Kinder (alle um die 2 Jahre) spielen und wir trinken Kaffee, essen Kuchen und quatschen. Nun mein Problem: Alle 2 Wochen findet diese Spielgruppe bei mir statt und ich muss ja dann auch irgendwelche Backwaren anbieten. Mangels Backtalent geh ich dann meist zum Bäcker. Die anderen Mütter aber kredenzen immer die megaleckeren, selbstgebackenen Torten. Mir ist das dann immer total peinlich! Ich kann also überhaupt nicht verstehen weshalb du, Tina an dieser Supertorte rumnörgelst. Ich wäre überglücklich, wenn ich sowas hinbekommen würde!

  • 14. Tina  |  16.Februar 2007 at 15:35

    Ich mecker ja nicht an der Torte rum, sondern an der Tatsache, dass ich dafür so lange gebraucht habe. Und ich wäre gestern auch gerne beim Mädelsabend mit dabei gewesen! Sowas geht mir ja schon etwas ab, muss ich zugeben.

  • 15. Miriam  |  16.Februar 2007 at 18:18

    Animiert von deiner Torte hab ich mir heut nachmittag einen Eierlikörkrapfen gegönnt. Zählt das jetzt auch zu Hausfrauen-Alkoholismus? Helena hat natürlich einen Schokokrapfen bekommen.

  • 16. Tina  |  16.Februar 2007 at 19:59

    Ja, ja, wie war das mit dem Likörchen? Aber ich glaube, das geht schon noch unter Nicht-Alkoholismus durch. Ach ja, Glühwein würde ich im Winter durchaus auch nachmittags trinken, am Wochenende halt und nur auf dem Christkindlmarkt.
    Lecker ist übrigens auch Eierlikör-Preiselbeer-Torte. Ich weiß nur nicht, ob es hier überhaupt Eierlikör gibt, muss ich das nächste Mal doch glatt gucken. Blöd ist nur, dass den bei uns sonst keiner trinkt, ist wieder eine der typischen reinen Back-Alkoholika, wie bei uns auch Amaretto (Tiramisu), Kirschwasser (Schwarzwälderkirsch und Käsefondue) und Cointreau (Erdbeer-Tiramisu).

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