Superbowl-Sonntag

05.Februar 2007 Markus

Heute war nicht nur das Finale der Handball-Weltmeisterschaft, das ja anscheinend halb Deutschland in den Ausnahmezustand versetzt hat (Schlaaand! Gab’s eigentlich wieder Autokorsos?), heute fand auch das wichtigste sportliche Ereignis in USA statt: der Superbowl XLI. Der “Superbowl Sunday” ist schon fast ein Nationalfeiertag, in den letzten Jahren sahen das Spiel durchschnittlich 90 Millionen Amerikaner, also nahezu jeder dritte Einwohner des Landes. Ueberall finden Superbowl-Parties statt, also war ich der Meinung, dass wir auch eine verdient haetten - wenn auch nur im kleinen Rahmen. Nateurlich muss das Essen sehr amerikanisch sein, aber auch gut vorzubereiten - ich will schliesslich beim Anpfiff nicht in Kueche stehen. Insofern gab es Chicken Wings, Cole Slaw (die amerikanische Variante des guten alten Krautsalats), Zwiebelringe und Selerie- und Mohrruebensticks mit Blue Cheese-Dip. Normalerweise klassisches Bestellessen, diesmal alles selbst gemacht - und so sah die ganze Pracht dann aus:

Nicht gerade kalorienarm, aber das interessiert beim Superbowl ja wohl gleich gar niemanden. Dazu ordentlich Corona, schon waren wir gut geruestet. Ein besonderes Hoch gilt Tina, die doch tatsaechlich trotz latentem Football-Desinteresses fast das ganze Spiel mitverfolgt hat (regelmaessig unterbrochen durch eine gewisse quaekende Dame, aber das war ja abzusehen). Berichte ueber das Spiel spare ich mir - die zwei Leute, die es interessiert, haben es ohnehin gesehen. Erwaehnenswert war die Show drumherum, die zwar wie immer sehr professionell war, aber z.T. irgendwie etwas daneben wirkte. Die Pre-Game-Show wurde zum Beispiel von Cirque du Soleil gestaltet. Mit Sicherheit tolle Kuenstler, aber mit ihren knallbunten Kostuemen und weihevollen Gesaengen bei einem Footballspiel irgendwie unpassend. Danach durfte Billy Joel die Nationalhymne singen, traf dabei ein paar Noten nicht so richtig und wirkte auch nicht wirklich so, als ob ihm die Sache Spass machen wuerde. Die Halbzeitshow dagegen war perfekt: ich bin kein riesiger Prince-Fan, aber die Show war fantastisch. Das Ergebnis (Indianapolis Colts gewinnen verdient 29-17 gegen Chicago Bears) passt auch, insofern alles gut. Bleibt nur noch ein Problem: was mache ich nur das naechste halbe Jahr am Sonntag Nachmittag? (Nichts sagen, Tina - ich kenne die Antwort…)

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bisher 5 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Heddas Mama  |  05.Februar 2007 at 11:57

    Oh yummie!!! Da bekomm ich sofort Hunger, zumal es hier gerade Mittags ist. Gleich mal die TK Truhe plündern, irgendwo haben wir auch noch Chicken Wings…

  • 2. Ines  |  05.Februar 2007 at 13:07

    Hach, zu beneiden… Ich [und mein Göga ebenfalls] wären gerne dabei gewesen und hätten mitgeguckt *seufz*.

    Aber leider lief es bei uns [und diesmal sogar im öffentlich rechtlichen ARD! Man staune!] zu spät und da wir zum “arbeitenden” Volk gehören und auch unser Rekorder den Geist aufgegeben hat… *seufz*…

  • 3. Charlottes Mommy  |  05.Februar 2007 at 13:34

    Hui das sieht aber alles sehr lecker aus (ich liebe Cole Slaw)!!!!

  • 4. rage  |  05.Februar 2007 at 21:00

    mein freund blieb ja die ganze nacht wach. ich sollte mal erwähnen, dass er selbst american football spielte - in der schweiz nicht so heldenstatus wie bei euch :-) das dauerte von 0 bis 4 uhr, und er hätte sich über dieses buffett bestimmt gefreut :-)

  • 5. Ines  |  06.Februar 2007 at 10:57

    Hab ichs vergessen zu erwähnen? Mein liebster Lieblingsgatte spielte natürlichauch Football und ich war Cheerleaderin ;-)

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