Thanksgiving auf den Hamptons

28.November 2006 Tina

Hamptons

Es war mal wieder soweit. Nach dem langen Hochzeitswochenende im August durften wir diesmal ein laaanges Thangsgiving-Wochenende mit Christoph und Sandra auf den Hamptons verbringen, Donnerstag und Freitag waren hier frei. Mittwoch Abend ging’s los und zurück ging es dann erst heute (Montag) Früh.
Der Donnerstag war extrem verregnet, was uns aber nicht gestört hat, denn so konnten wir uns den ganzen Tag im Haus einmummeln, während draußen auf dem Grill (unterm Deckel natürlich) der traditionelle Truthahn vor sich hingeschmort hat. Christoph hatte mal wieder seine Kochkünste unter Beweis gestellt und einen fabelhaften Turkey mit allerlei Beilagen gezaubert.
Am Freitag hat sich das Wetter dann von seiner besten Seite gezeigt und es herrschte strahlender Sonnenschein. Christoph hat Sandra, Markus und mich - oh, und Sissy den Mops natürlich auch - am Dune Beach abgesetzt, da wir spazieren gehen wollten, und ist währenddessen einkaufen gefahren. Wir sind die Straße runtergelaufen und haben die riesigen Strandhäuser begutachtet, bis wir die Stelle erreicht hatten, an der Christoph und Sandra im Sommer geheiratet hatten. Dort sind wir dann kurz an den menschenleeren Strand und haben uns die tosenden Wellen angesehen. Abends haben wir uns dann im Kino von Southampton “Happy Feet” angeschaut, ein Zeichentrickfilm mit viel Gesang, der von einem etwas andersartig geratenen Pinguin und seinen Abenteuern handelt. Der Film hat mich jetzt nicht gerade umgehauen, aber er war erstaunlich lehrreich für Kinder (was Umweltschutz und die Akzeptanz “Andersartiger” betrifft).
Am Samstag haben Sandra und ich die Männer zu Hause gelassen und sind mit dem Auto nach Riverhead in die Outlet Mall gefahren. Am Thanksgiving-Wochenende setzen alle Läden die Preise runter, was in einer Outlet-Mall gleich doppelt toll ist, da dort die Preise ja ohnehin schon günstiger sind. Um’s kurz zu machen: Uns haben die paar Stunden, die wir hatten, bevor wir wieder zurück sein sollten, hinten und vorne nicht gereicht, so dass wir beschlossen, am Sonntag einen zweiten Anlauf zu starten. Die Angebote, die es dort gab, waren aber auch zu verlockend. Auf die ohnehin schon billigeren Preise gab es in den meisten Läden auf alle oder zumindest viele Artikel noch mal 40% oder 50%. Das muss frau doch ausnutzen. Blöd nur, dass ich immer noch meinen Babybauch habe. Ich habe mich selbst nur mit einem Oberteil beglückt, das mir hoffentlich später passt, und sonst habe ich hauptsächlich bei Kinder- und Einrichtungssachen zugeschlagen. Als wir mit unseren Eroberungen zu Hause ankamen, waren Christoph und Markus schon fleißig in der Küche. Christoph hatte ein in Speck gehülltes Chateaubriand gekauft und es am Drehspieß überm Grill brutzeln lassen. Eigentlich war es ein nicht gerade kleines Stück Fleisch, aber wir haben es geschafft, fast alles komplett wegzuputzen. Danach waren wir dann wieder im Kino, diesmal in East Hampton, und haben uns den neuen James Bond angeschaut, den wir alle vier sehr gut fanden.
Am Sonntag sind Sandra und ich dann schon früh los in die Mall, weil wir es vermeiden wollten, wie am Vortag ewig einen Parkplatz zu suchen. Und eigentlich wollten wir auch am frühen Nachmittag zurück sein. Na ja, es wurde dann doch 16 Uhr. Auf dem Nachhauseweg sind wir noch an einem ganz süßen Rehkitz vorbeigefahren, das ganz furchtlos am Straßenrand stand und uns hinterherschaute. Am Haus lief der Grill schon wieder auf Hochtouren. Diesmal gab es Ente und Hühnchen und wieder hatten wir es geschafft, so ziemlich alles aufzuessen. Ich glaube, ich sollte Christoph mal dazu animieren, ein “Hamptons Cook Book” oder so zu veröffentlichen. Ist schon auch praktisch, wenn jemand so gerne und toll kocht, um sich “zu entspannen”. Wir waren jedenfalls sehr dankbare Gäste, glaube ich. Wie immer haben wir auch alles fotografisch festgehalten.
Heute Früh war dann um 7.15 Uhr Abfahrt, da man doch gut etwa 2,5 Stunden zurück nach Manhattan braucht. Wir hatten jedenfalls einen richtig schönen kleinen Urlaub und ich bzw. wir alle wollten heute Früh auch nur sehr ungern wieder zurück in die Stadt. Sogar Sissy mussten wir erst einfangen, weil sie partout nicht das Haus verlassen wollte. Auch ein Mops weiß eben, was gut ist.

Artikel gespeichert unter: Allgemein, New York

bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. june  |  28.November 2006 at 09:58

    Klingt perfekt!!!

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