Microserfs von Douglas Coupland

18.November 2006 Markus

microserfs.jpgGehoert hatte ich zunaechst von jPod, in dem der Autor die Arbeitswelt bei einem nicht ganz so fiktiven Videospielpublisher beschreibt. Musste ich natuerlich haben, Barnes & Noble (bester Buchladen von Welt!) hatte nur das teure Hardcover und um mir die Wartezeit zu verkuerzen, habe ich mir eben den viel gelobten Vorfgaenger geholt. Microserfs beschreibt das Leben einer Programmiererclique in den Neunzigern, als die Internetblase noch so richtig dick und fett war. Alle arbeiten zunaechst gemeinsam bei Microsoft, machen sich aber nach kurzer Zeit selbststaendig, um an ihrem sensationellen Projekt Oop! (eine Art virtuelles Lego) zu arbeiten. Ich mag Nerds (bin ja schliesslich selbst einer), aber das war mir dann doch ein wenig zu viel des Guten. Witzig geschrieben ist es schon und die Charaktere sind so liebenswert lebensunfaehig wie man sich das erwartet, aber die Story plaetschert relativ sinnlos vor sich hin, durch die letzten 100 Seiten habe ich mich nur noch durchgequaelt. jPod muss natuerlich trotzdem her.

Artikel gespeichert unter: Bücher

Dein Kommentar

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu schreiben.

Trackback diesen Artikel  |  Kommentare als RSS Feed abonnieren


Kalender

April 2018
M D M D F S S
« Jun    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Aktuelle Artikel

Besucherzähler