Unterhaltungs-Update: Musik

16.November 2006 Markus

Zweite Runde des Unterhaltungs-Updates: das spielt mein iPod gerade…

My Chemical Romance: Black Parade

My Chemical Romance sollten jedem Liebhaber alternativer Musik spaetestens seit ihrer zweiten CD Three Cheers for Sweet Revenge bekannt sein. Vor kurzem kam nun Black Parade auf den Markt und was soll ich sagen - das ist mein Album des Jahres, Punkt. Selten hat mich in den letzten Jahren eine CD so positiv ueberrascht und schon beim ersten Anhoeren voellig in den Bann gezogen. Und das, obwohl Black Parade ein Konzeptalbum ist, was mich normalerweise nicht vom Hocker reisst, weil es meiner Meinung nach die Kuenstler zu sehr einengt (ich weiss, darueber kann man streiten). Hier funktioniert es aber grossartig - das Thema ist der Tod, was fuer eine Band dieser Art nicht weiter originell ist, aber es ist die Musik, nicht die Texte (die aber auch), die mich voellig begeistern - die CD haette auch in den Siebzigern auf den Markt kommen koennen, so bombastrockig und glamartig kommt sie daher. Dazwischen gibt es aber auch Songs, die sehr modern (This is how I disappear) oder punkig (Black Parade) daher kommen, oder auch mal Folkrock imitieren (Mama). Absolut abwechslungsreich, ist jedes Lied auf seine Art absolut gelungen. Unbedingt reinhoeren, es lohnt sich!

Iron Maiden: A Matter of Life and Death

Alte Liebe rostet nicht, insofern musste ich mir natuerlich auch das mittlerweile 14. Album der einstiegen NWOBHM-Begruender und Idole meiner Jugend Iron Maiden besorgen. Kurz gesagt: durchaus gute CD, die die Kursaenderung der letzten Jahre weg vom klassischen Powermetal und hin zu Prog Metal konsequent weiterfuehrt. Was mir fehlt, sind die guten alten Mitgroehl-Hymnen a la Run to the Hills oder Caught Somewhere in Time, aber das ist wohl wohl ein Zeichen dieser Veraenderung.

Evanescence: The Open Door

Fallen war fuer mich eine der besten CDs 2003, die Stimme von Amy Lee finde ich sehr, sehr gut und die Text weitaus besser als der uebliche Durchschnitt. Zudem hatte irgendwie fast jeder Track Ohrwurmqualitaeten. The Open Door war somit auch einer meiner meist erwartesten CDs in diesem Herbst und vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch - jedenfalls kommt sie meiner Meinung nach nicht an Fallen heran. Der Stil ist grundsaetzlich der Gleiche, die Texte sind sogar noch ein Stueck besser, aber echte Ohrwurmqualitaeten hat eigentlich nur Call me when you’re sober. Vielleicht muss ich sie einfach nur oefter hoeren, bis jetzt bin ich jedenfalls nur semi-begeistert.

Lamb of God: Ashes of the Wake

Ich habe keinen blassen Schimmer, wieso ich von Lamb of God bisher noch nie etwas gehoert hatte, trifft deren Thrash/Metalcore/Progsound doch eigentlich haargenau meinen Musikgeschmack, wenn es mal wieder derb sein muss (also eigentlich so gut wie immer *g*). Der Hype fuer das neue Album Sacrament war in diesem Herbst jedenfalls so gross, dass ich erstmals ueberhaupt auf sie aufmerksam geworden bin. Schon nach dem kurzen Reinhoeren in 2,3 Songs auf iTunes war mir klar, dass das ein Pflichtkauf wird. Ich habe mir zunaechst mal den Major-Erstling Ashes of the Wake von 2004 besorgt und bin voellig begeistert. Herrliches Gitarrengeschraddel und ein Saenger, der sowohl gut singen, als auch gut grunzen kann, so muss das sein. Allerwaermste Empfehlung! Und jetzt lade ich mir gleich mal Sacrament runter…

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