Robbie rocks Munich!

15.August 2006 Tina

Robbie Williams

Am 01. August war es endlich soweit! Robbie hat sein erstes Konzert in München seiner aktuellen Tour gegeben. Wie drei Desperate Housewives haben Claudia, Ursula und ich uns tatsächlich schon um 10.00 Uhr morgens vors Stadion gesetzt. Schließlich wollten wir einmal ganz vorne mit dabei sein. Wenn schon Arena, dann gleich richtig. Da wir außerdem alle drei nicht gerade zu den Riesen unter der Bevölkerung zählen, wäre es weiter hinten für uns wohl eh nicht so spaßig geworden. Und ganz vorne hat man auch mehr Platz, da die Ordner nur eine gewisse Anzahl an Leuten in den ersten Bereich lassen, so dass ich mir dort auch keine Sorge um meinen Babybauch machen musste. Die Warterei verging trotz ein paar Regenschauern erstaunlich schnell und nachmittags setzte sich dann auch die Sonne durch. Als sich die Tore öffneten, hieß es also nichts wie rennen. Dummerweise hatten wir im Getümmel Ursula verloren, aber glücklicherweise hatten wir es alle drei in den vorderen Bereich geschafft und uns per Handy wieder zusammengefunden. Wir gehörten also zu jener “1. Welle”, was auch auf unseren Bändchen stand, die man bekommen hat, wenn man den Bereich für die Toilette verlassen hat, und für die man auch den ein oder anderen neidischen Blick erntete.
Zwei Vorbands heizten dem Publikum ein, bevor der Meister persönlich die Bühne betrat. Die erste Band, Orsen, kam aus Kalifornien und war gar nicht schlecht. Auch nicht unbedingt total mitreißend, aber nette Musik und im Gegensatz zu Kelly Ozborne, die vor drei Jahren Vorband war, weitaus erträglicher. Die zweite Band war dann so richtig cool. Basement Jaxx hießen die und hatten einen Musikstil, den wir nicht definieren konnten. Teilweise hätte ich es als funkigen Soul bezeichnet, aber dann gab es wiederum auch 1000 andere Elemente, so dass es schwer war, die Musik einzuordnen. Die Jungs und Mädels lieferten jedenfalls eine klasse Show ab und taten das, wofür eine Vorband wohl da ist: Sie haben richtig für Stimmung gesorgt.
Um kurz nach 21 Uhr wurde es dann ernst. Diverse Lichter der aufgebauten Bühne gingen abwechselnd an und an verschiedenen Stellen schossen Feuerbälle in die Luft. Dann tat sich der Boden vorne am Laufsteg genau vor unseren Augen auf und wie aus dem Nichts war Robbie da - schon in Pose geschmissen in Jeans, lässigem Frack und einer Art türkisen Krawatte. Sein erster Hit war - zu meiner Überraschung, aber nicht Enttäuschung - Radio. Überhaupt hat er eigentlich größtenteils ältere Songs gespielt und nur vier vom aktuellen Album, was aber sicher nicht schlecht war, da mir persönlich das neue Album auch nur zur Hälfte gut gefällt. Schade fand ich nur, dass er “Ghosts” und “Spread Your Wings” nicht gespielt hat, zwei meiner Lieblingslieder von Intensive Care.
Zwischendrin betrat auch noch sein bester Freund Jonathan Wilkes die Bühne, der an dem Tag Geburtstag hatte. Robbie und das Publikum sangen ihm ein Ständchen, dann haben die beiden zusammen “Me and My Shadow” vom “Swing when you’re winning”-Album zum Besten gegeben und noch zwei kleine signierte Fußbälle in die Menge gekickt. Überhaupt hat Robbie wieder viel mit dem Publikum interagiert, so dass am Ende alle, auch die Männer, was ich so um mich herum gehört habe, glücklich und zufrieden nach Hause gehen konnten.
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar Fotos zu machen, wo ich schon mal so weit vorne stand. Zu bestaunen gibt’s die hier in der Foto-Ecke.
Claudia und Ursula waren auch begeistert und sollten wir so eine Aktion je noch einmal machen, haben wir uns geschworen, das nächste Mal ganz vorne zu stehen. Wer weiß, in 15 Jahren stehen wir wahrscheinlich noch mit unseren Kindern da …

Artikel gespeichert unter: Allgemein

bisher 4 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Sandra  |  16.August 2006 at 00:21

    Aber hallo - da seid ihr ja wirklich ganz vorne dabei gewesen (coole Fotos!)… Ich stand hinter dir - genau hinter der Absperrung - mitten im Getümmel. :) Habe aber trotzdem (manchmal isses doch toll etwas größer zu sein) gut gesehen und die Stimmung war eh spitze - ziemlich gigantisch. Anschließend wollten wir noch ins Trader Vics, einen Cocktail zum gebührenden Abschluss schlürfen, aber da war es so rappel voll, dass wir nur noch einen Stehplatz an der Theke bekommen hätten, und meine Freundin meinte, sie kann nicht mehr stehen… so sind wir halt gegangen - zum Mäci am Stachus auf nen Fischmäc und ne Apfeltasche und dann heim. Und was lese ich am nächsten Tag in der Zeitung - rate mal, wo Robbie dann noch “feuchtfröhlich gefeiert hat”… JA! Im Trader Vics! AAAAAhhhhh!!!! LG und viel Spaß noch beim Einrichten, Sandra :)

  • 2. Moin  |  17.August 2006 at 08:16

    Soeben noch in N.Y., und nun auf der Showbühne München…
    Sag mal in diesen Zeiten fliegst Du noch so oft hin und her über den Atlantik Tina???
    Meine Freunde fahren alle nach Wien aufs R.W. Konzert und sind schon total aufgeregt (Du musst Dir vorstellen - alles Männer!).
    Leider kann ich nicht fahren :-( Aber wenigstens überträgt der ORF das Konzert live im Radio!!

  • 3. Tina  |  17.August 2006 at 16:32

    @Sandra: Ist ja lustig, dass ihr in den Bayerischen Hof wolltet, ohne gewusst zu haben, dass Robbie da seine Zelte aufgeschlagen hatte. :-) Glaube aber eher, dass nur seine Crew im Trader Vic’s gefeiert hat, ich habe gelesen, dass Robbie sich nach dem Konzert ins Spa zurückgezogen hat. Das haben die ja für paar Mio ganz edel umbauen lassen, das muss ganz toll sein und er konnte das wohl ganz allein für sich und seine Leute mieten. Und ja, groß zu sein, hat auf Konzerten definitiv einen Vorteil. Ich stand ja nun wirklich weit vorne, aber auch ich hab nicht alles gesehen. Darum: Nächstes Mal erste Reihe. :-)

    @Moin: Keine Sorge, ich bin ja überhaupt erst nach dem Konzert nach NY gekommen. Ich war seit Mai in München und bin jetzt erst am 05. August nach NY geflogen. Ich hätte zwar schon noch hin- und herfliegen dürfen (man soll eigentlich nur in den letzten zwei, drei Monaten nicht mehr unbedingt fliegen, aber Lufthansa nimmt auf Inlandsflügen Schwangere sogar noch bis zur 36. Woche mit), aber ich bin dann lieber gleich die ganze Zeit über noch in München geblieben, weil ich mich so auch in Ruhe von allen verabschieden und alles hier fertig machen konnte. Jetzt werde ich aber wohl bis nächsten Sommer in keinen Flieger mehr steigen, wie’s aussieht.

  • 4. Moin  |  18.August 2006 at 09:17

    Tina - bis zur 36 Woche? Hmmmm. Also ich würde es meinem Kind nicht antun da noch rumzufliegen. Aber gut, wenn es nicht anders geht (Beruf, Scheidung in einem anderen Bundesstaat, etc. ;-) )…
    Du siehst jedenfalls auf den Bildern wirklich gut aus. Ich drück Dir und Deinem Nachwuchs die Daumen. Alles wird gut!

Dein Kommentar

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu schreiben.

Trackback diesen Artikel  |  Kommentare als RSS Feed abonnieren


Kalender

Oktober 2018
M D M D F S S
« Jun    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Aktuelle Artikel

Besucherzähler