Killing yourself to live

02.August 2006 Markus

Based on a true story (der Autor ist Redakteur bei Spin): ein Musikredakteur aus New York macht sich auf eine Recherchereise quer durch Amerika und besucht Orte, an denen Rockstars ums Leben gekommen sind, um herauszufinden… ja, was eigentlich? Eigentlich geht es urspruenglich darum, ob sie ihre Kunst oder ihr tragischer Tod unsterblich gemacht hat, aber das geraet oft genug in den Hintergrund, wenn der eher komplizierte Romanheld sich mit einer seiner drei grossen Lieben herumschlaegt oder sich ausfuehrlichst Gedanken macht, welche der 600 CDs, die er mit auf die dreiwoechige Reise genommen hat, in der momentanen Situation wohl am Passendsten waere. Gleichzeitig humorvoll und melancholisch geschrieben, ist das Buch eine ideale Lektuere fuer unterwegs, mit unzaehligen Anspielungen an und Referenzen zu Musik, meist Rock. Ich hab es jedenfalls in drei Tagen verschlungen.

Auf der Suche nach einem postbaren Link bin ich wie immer bei Buechern zuerst auf Amazon gestossen und dabei gesehen, dass das Buch von den Lesern dort derb verrissen wird. Die Kritik kann ich allerdings meistens nicht wirklich nachvollziehen. Killing yourself to live mag nicht wirklich tiefgruendig oder “relevant” sein, aber als unterhaltsame Reiselektuere hat es mir wirklich gut gefallen. Oder anders gesagt: die haben doch keine Ahnung nicht, die Leser!

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