Musik, marsch, marsch!

23.März 2006 Markus

Ich bin ja derzeit nicht nur Zwangs-Single, sondern auch Zwangs-Öffentliche-Verkehrsmittelnutzer. Mal abgesehen davon, dass ich die New Yorker Subway ohnehin schon immer faszinierend fand und ich das pendeln (30 Minuten einfach) ohnehin nicht besonders schlimm finde, habe ich dadurch endlich mal wieder Gelegenheit, ausführlich Musik zu hören. Seitdem es iPod gibt, höre ich ohnehin soviel Musik wie seit Ewigkeiten nicht mehr - Zeit wurde es. Und a propos Ewigkeiten, hier Empfehlung Nummer 1: dank einer gewissen Ex-Kollegin, der man ihre Musikvorlieben niemals zutrauen würde, habe ich musikalisch einen Sprung zurück in die Pubertät gemacht und bin nach 20 Jahren wieder mit Haut und Haaren den guten alten Iron Maiden verfallen. Oldschooliger kann Heavy Metal gar nicht sein - momentan läuft Live after Death rauf und runter, ein sehr guter Live-Querschnitt aller alten Maiden-Hits, ich kann noch die Hälfte der Texte auswändig. Meine letzte Maiden-CD war damals Seventh Son of a Seventh Son, der neue Kram interessiert mich eh nicht. Jeder sollte zumindest mal reingehört haben, das ist Musikgeschichte! Oder auch “Krach”, wenn ich meine Eltern damals richtig verstanden habe. Auslegungssache halt. Und diese Cover-Artworks - ein Traum des schlechten Geschmacks!

Und für alle die, die das alles ganz abscheulich finden, habe ich noch einen Geheimtipp, der sich ungefähr 180° in der Gegenrichtung befindet: Anna Ternheim ist eine Schwedin, die ganz hervorragenden, entspannten, je nach Song leicht bis heftig melancholischen Pop macht. Ideal zum Schlendern durch den Central Park. Oder zum am Fenster sitzen und ins verschneite München schauen.

Oh, und selbstverständlich kann man Iron Maiden und Anna Ternheim gut finden. Ist ganz normal. Ich bin nicht komisch!

Artikel gespeichert unter: Allgemein, Unterwegs, Hobbies

bisher 8 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Sonnenschein  |  24.März 2006 at 10:18

    Pussy

  • 2. benno  |  24.März 2006 at 10:50

    Live after Death ist ein großartiges Live-Album! Ich hatte noch das Glück Maiden live zur Dickinson-Abschiedstournee Mitte der 90er zu sehen - ok, er ist jetzt wieder da, aber Maiden ist irgendwie weg. :)

    Übrigens: Tolles GTA Design hier!!!

  • 3. Sonnenschein  |  24.März 2006 at 11:24

    Mich schaudert es allein bei dem Gedanken, dass ich wieder Musik meiner 80er Jahre hören könnte.

    Blind Guardian, Halloween, Iron Maiden nene. Muss nicht sein.

    Queensryche ist noch tolerabel. Judas Priest evtl. auch noch.
    Aber sonst? Da kann ich ja gleich ACDC wieder auspacken….

  • 4. Mirko  |  25.März 2006 at 21:09

    Jaja, ich sag nur Rock im Park ‘04!!!
    Und sag jetzt nicht “Ich kann mich an nichts erinnern”!

  • 5. Dissection  |  27.März 2006 at 15:31

    Falls du dich noch erinnern kannst, haben wir Maiden auch 2003 in Nürnberg (Rock im Park) genossen bzw. ich du und Mirko waren zu betrunken um das Stadion zu finden (Aldi-Wein aus dem 5 Liter Pappkanister)

    Aber “back to the roots” and “Maximum Metal”

    Gruß Benny

  • 6. Chuck B.  |  03.April 2006 at 19:32

    Also man kann durchaus Anna Ternheim und Iron Maiden gut finden - aber das beste Maiden-Album ist immer noch “Somewhere In Time”, da gibts nix! Und natürlich die ersten beiden mit Di’Anno (da gingen sie ja noch mehr so in Richtung Black Sabbath).

  • 7. Andreas Reiser  |  07.April 2006 at 18:56

    echt cool!!!

  • 8. Chrissi  |  09.April 2006 at 14:28

    Also, ne sehr schöne Website habt ihr da!!! Mein Lob.

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