Tagesarchiv für den 06. Februar 2007

Kuriositätenstöckchen

Da ich das Stöckchen nun schon von June und von Susan bekommen habe, muss ich jetzt wohl endlich mal in mich gehen. Bisher war mir nur eine Sache eingefallen, aber jetzt habe ich mal tiefer gegraben. Also, folgende Dinge finde ich an mir kurios oder merkwürdig oder erzählungswürdig bzw. empfinde ich als Macke:

- dass ich beim Mensch-ärgere-dich-nicht meine Figuren in der Basis (also die, die erst noch raus müssen) immer in einer bestimmten Reihenfolge stehen haben muss, so dass die Plätze folgendermaßen belegt sind: Wenn noch eine Figur übrig ist, muss die unten rechts stehen, damit sie sofort losstarten kann, sind noch zwei übrig, muss eine unten rechts und die zweite unten links stehen, und bei drei übrigen muss die dritte oben links stehen.
- dass ich überhaupt nicht gerne telefoniere, wenn noch jemand im Raum ist. Wieso? Keine Ahnung.
- dass ich es nicht ertrage, wenn meine Hände auch nur ein kleines bisschen fettig sind. Wenn ich z. B. die Butterdose in der Hand hatte und die außen leicht schmierig ist, muss ich mir sofort die Hände waschen. Dasselbe gilt auch, wenn ich ein Brot gegessen oder eine Ölflasche auf- oder zugemacht habe, und überhaupt immer, wenn irgendwie Fett oder Öl in auch nur den geringsten Mengen im Spiel ist.
- dass ich mit großen Umstellungen in der Regel ganz gut zurechtkomme (sprich, mich nichts so schnell aus der Bahn wirft), ich mich dafür aber manchmal über die kleinsten Kleinigkeiten aufregen kann.
- dass mich deprimierende Bücher interessieren. Ich lese gerade “Sickened: The True Story of a Lost Childhood” von Julie Gregory, deren Mutter unter dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom litt und sie (Julie) als jener Stellvertreter herhalten musste. Das war aber noch nicht alles, die Familie war eine richtige Redneck-Familie (leben im Trailer), die Eltern haben sich immer gegenseitig vor den Kindern schlecht gemacht und die Mutter hat sich auch mal mit einer Pistole im Mund an Julies Bettrand gesetzt mit der Absicht, sich nach der Verabschiedung von der Tochter aus dem Leben zu pusten. Das ist nicht das erste Buch dieser Art, das ich lese. Mich interessieren solche Geschichten, auch wenn ich sie furchtbar finde und zum Teil wirklich kopfschüttelnd auf der Couch sitze. Ich wollte ursprünglich auch mal Kinderpsychologin werden, vielleicht rührt das daher.
- dass ich meinen Heiratsantrag nach einem Thriller bekommen habe. Wir haben uns zu Hause “Nightwatch” auf DVD angeguckt. Am Ende des Films heiraten zwei Paare, wodurch Markus sich anscheinend spontan inspiriert fühlte. Noch während es Abspanns ging er auf die Knie und hielt um meine Hand an. Ich war ziemlich verdutzt, hab aber sofort ja gesagt und es auch nie bereut. :) Allerdings hätte mir Markus’ eigentliche Idee, mir ein paar Monate später an Silvester auf dem Schiff vor der Skyline von Sydney einen Antrag zu machen, besser gefallen (sorry, Schatz, das musste natürlich sein, außerdem hast du mich ja selbst auf diese Geschichte für das Stöckchen gebracht).

Wahrscheinlich gibt es noch viel kuriosere Dinge, aber mir fällt gerade nur das hier ein.

So, wer will, wer mag? Sandra und Ines vielleicht?

bisher 3 Kommentare 06. Februar 2007 Tina


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