Tagesarchiv für den 05. Februar 2007

Die Super Bowl-Spots

Wie konnte ich das nur vergessen - da waren ja noch die beruehmten Werbespots! Die Werbezeiten beim Super Bowl sind die teuersten der Welt, derzeit ist man mit $2,5 Millionen pro 30-Sekuender dabei. Insofern geben sich alle Werbenden extra viel Muehe, um moeglichst interessante/witzige/originelle Spots zu produzieren. Auch dieses Jahr waren so einige Highlights dabei, zu bestaunen gibt es alle hier:

http://www.youtube.com/superbowl

Meine Top Ten sieht so aus:

1. “Class Mencia”
2. “Snickers”
3. “GM Obsessed with Quality”
4. “Nationwide featuring K-Fed”
5. “Chevy Car Wash”
6. “But He Has A Bud Light”
7. “Sierra Mist - Comb-Over”
8. “Live the Flavor”
9. “Rock Paper Scissors”
10. “Dalmatian”

Anmerkung: die Nationwide-Werbung ist nur dann lustig, wenn man weiss, wer Kevin Federline ist. Dann ist sie aber so richtig, richtig lustig. Ausser Konkurrenz, aber trotzdem toll: der NFL-Spot (”Hard to say good-bye”) und der Coca Cola-GTA-Spot (nicht neu produziert, aber ich kann ihn mir immer wieder ansehen). Und, welche Spots findet ihr gut/schlecht?

bisher 2 Kommentare 05. Februar 2007 Markus

Superbowl-Sonntag

Heute war nicht nur das Finale der Handball-Weltmeisterschaft, das ja anscheinend halb Deutschland in den Ausnahmezustand versetzt hat (Schlaaand! Gab’s eigentlich wieder Autokorsos?), heute fand auch das wichtigste sportliche Ereignis in USA statt: der Superbowl XLI. Der “Superbowl Sunday” ist schon fast ein Nationalfeiertag, in den letzten Jahren sahen das Spiel durchschnittlich 90 Millionen Amerikaner, also nahezu jeder dritte Einwohner des Landes. Ueberall finden Superbowl-Parties statt, also war ich der Meinung, dass wir auch eine verdient haetten - wenn auch nur im kleinen Rahmen. Nateurlich muss das Essen sehr amerikanisch sein, aber auch gut vorzubereiten - ich will schliesslich beim Anpfiff nicht in Kueche stehen. Insofern gab es Chicken Wings, Cole Slaw (die amerikanische Variante des guten alten Krautsalats), Zwiebelringe und Selerie- und Mohrruebensticks mit Blue Cheese-Dip. Normalerweise klassisches Bestellessen, diesmal alles selbst gemacht - und so sah die ganze Pracht dann aus:

Nicht gerade kalorienarm, aber das interessiert beim Superbowl ja wohl gleich gar niemanden. Dazu ordentlich Corona, schon waren wir gut geruestet. Ein besonderes Hoch gilt Tina, die doch tatsaechlich trotz latentem Football-Desinteresses fast das ganze Spiel mitverfolgt hat (regelmaessig unterbrochen durch eine gewisse quaekende Dame, aber das war ja abzusehen). Berichte ueber das Spiel spare ich mir - die zwei Leute, die es interessiert, haben es ohnehin gesehen. Erwaehnenswert war die Show drumherum, die zwar wie immer sehr professionell war, aber z.T. irgendwie etwas daneben wirkte. Die Pre-Game-Show wurde zum Beispiel von Cirque du Soleil gestaltet. Mit Sicherheit tolle Kuenstler, aber mit ihren knallbunten Kostuemen und weihevollen Gesaengen bei einem Footballspiel irgendwie unpassend. Danach durfte Billy Joel die Nationalhymne singen, traf dabei ein paar Noten nicht so richtig und wirkte auch nicht wirklich so, als ob ihm die Sache Spass machen wuerde. Die Halbzeitshow dagegen war perfekt: ich bin kein riesiger Prince-Fan, aber die Show war fantastisch. Das Ergebnis (Indianapolis Colts gewinnen verdient 29-17 gegen Chicago Bears) passt auch, insofern alles gut. Bleibt nur noch ein Problem: was mache ich nur das naechste halbe Jahr am Sonntag Nachmittag? (Nichts sagen, Tina - ich kenne die Antwort…)

bisher 5 Kommentare 05. Februar 2007 Markus


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