Tagesarchiv für den 15. August 2006

Pizzabaecker-Philosophie

Heute in der Rubrik “Overheard in New York” gelesen:

Young, earnest pizza guy: “I mean, cooking is like art. You don’t make a pie the same way I do.”
Older, wiser pizza guy:  “Nah, cooking is like cement. Everybody mixes cement different, but in the end, ya still get cement.”

Was bei so einigen Pizzen, die ich in den letzten Monaten hier gegessen habe, nicht nur als Metapher zu sehen ist…

bisher 1 Kommentar 15. August 2006 Markus

Robbie rocks Munich!

Robbie Williams

Am 01. August war es endlich soweit! Robbie hat sein erstes Konzert in München seiner aktuellen Tour gegeben. Wie drei Desperate Housewives haben Claudia, Ursula und ich uns tatsächlich schon um 10.00 Uhr morgens vors Stadion gesetzt. Schließlich wollten wir einmal ganz vorne mit dabei sein. Wenn schon Arena, dann gleich richtig. Da wir außerdem alle drei nicht gerade zu den Riesen unter der Bevölkerung zählen, wäre es weiter hinten für uns wohl eh nicht so spaßig geworden. Und ganz vorne hat man auch mehr Platz, da die Ordner nur eine gewisse Anzahl an Leuten in den ersten Bereich lassen, so dass ich mir dort auch keine Sorge um meinen Babybauch machen musste. Die Warterei verging trotz ein paar Regenschauern erstaunlich schnell und nachmittags setzte sich dann auch die Sonne durch. Als sich die Tore öffneten, hieß es also nichts wie rennen. Dummerweise hatten wir im Getümmel Ursula verloren, aber glücklicherweise hatten wir es alle drei in den vorderen Bereich geschafft und uns per Handy wieder zusammengefunden. Wir gehörten also zu jener “1. Welle”, was auch auf unseren Bändchen stand, die man bekommen hat, wenn man den Bereich für die Toilette verlassen hat, und für die man auch den ein oder anderen neidischen Blick erntete.
Zwei Vorbands heizten dem Publikum ein, bevor der Meister persönlich die Bühne betrat. Die erste Band, Orsen, kam aus Kalifornien und war gar nicht schlecht. Auch nicht unbedingt total mitreißend, aber nette Musik und im Gegensatz zu Kelly Ozborne, die vor drei Jahren Vorband war, weitaus erträglicher. Die zweite Band war dann so richtig cool. Basement Jaxx hießen die und hatten einen Musikstil, den wir nicht definieren konnten. Teilweise hätte ich es als funkigen Soul bezeichnet, aber dann gab es wiederum auch 1000 andere Elemente, so dass es schwer war, die Musik einzuordnen. Die Jungs und Mädels lieferten jedenfalls eine klasse Show ab und taten das, wofür eine Vorband wohl da ist: Sie haben richtig für Stimmung gesorgt.
Um kurz nach 21 Uhr wurde es dann ernst. Diverse Lichter der aufgebauten Bühne gingen abwechselnd an und an verschiedenen Stellen schossen Feuerbälle in die Luft. Dann tat sich der Boden vorne am Laufsteg genau vor unseren Augen auf und wie aus dem Nichts war Robbie da - schon in Pose geschmissen in Jeans, lässigem Frack und einer Art türkisen Krawatte. Sein erster Hit war - zu meiner Überraschung, aber nicht Enttäuschung - Radio. Überhaupt hat er eigentlich größtenteils ältere Songs gespielt und nur vier vom aktuellen Album, was aber sicher nicht schlecht war, da mir persönlich das neue Album auch nur zur Hälfte gut gefällt. Schade fand ich nur, dass er “Ghosts” und “Spread Your Wings” nicht gespielt hat, zwei meiner Lieblingslieder von Intensive Care.
Zwischendrin betrat auch noch sein bester Freund Jonathan Wilkes die Bühne, der an dem Tag Geburtstag hatte. Robbie und das Publikum sangen ihm ein Ständchen, dann haben die beiden zusammen “Me and My Shadow” vom “Swing when you’re winning”-Album zum Besten gegeben und noch zwei kleine signierte Fußbälle in die Menge gekickt. Überhaupt hat Robbie wieder viel mit dem Publikum interagiert, so dass am Ende alle, auch die Männer, was ich so um mich herum gehört habe, glücklich und zufrieden nach Hause gehen konnten.
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar Fotos zu machen, wo ich schon mal so weit vorne stand. Zu bestaunen gibt’s die hier in der Foto-Ecke.
Claudia und Ursula waren auch begeistert und sollten wir so eine Aktion je noch einmal machen, haben wir uns geschworen, das nächste Mal ganz vorne zu stehen. Wer weiß, in 15 Jahren stehen wir wahrscheinlich noch mit unseren Kindern da …

bisher 4 Kommentare 15. August 2006 Tina

Wieder online

Hallo an alle,

nach ein paar Wochen fast ausschließlich ohne Internet, bin ich vor einer Woche gut in NY gelandet und habe jetzt auch wieder Internetanschluss. Die erste Woche habe ich vor allem damit verbracht, die restlichen Kisten auszupacken (hauptsächlich Küchenzeug und Gläser etc.), mir Gedanken um die Wohnungseinrichtung zu machen und schon mal die nötigsten Sachen einzukaufen.

Mein erstes richtiges Wochenende haben wir dann gleich von Freitag bis heute auf den Hamptons verbracht, wo Christoph, Markus’ Chef, standesamtlich geheiratet hat. Doch dazu später mehr …

bisher 4 Kommentare 15. August 2006 Tina


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