Tagesarchiv für den 08. August 2006

Die dunkle Seite der Macht

Immer nur Planeten zerstoeren und Generaele wuergen macht auf Dauer nicht gluecklich, zwischendurch will auch ein Sith-Lord mal ein wenig Spass haben…

Gemein er ist!

jetzt kommentieren? 08. August 2006 Markus

Gløbal Player

Nachdem Tina jetzt da ist, kann es endlich losgehen mit dem wohnlich machen der Wohnung. Zu diesem Behufe (Ha! Was für ein Wort!) fuhren wir am Wochenende gleich mal zu IKEA. Kein Auto ist kein Problem, zumindest auf der Hinfahrt nicht, aber dazu später mehr - im Halbstundentakt fahren kostenlose Pendelbusse, in einer halben Stunde ist man da. “Da” meint in diesem Fall ein gottverlassenes Industriegebiet in New Jersey, aber in Deutschland ist IKEA ja auch ausschließlich auf der grünen Wiese zu finden. Und die Ähnlichkeiten hören hier nicht auf, im Gegenteil - falls wir jemals Heimweh haben sollten, brauchen wir eigentlich nur einen Trip zu IKEA machen. Die Schweden könnten glatt Amerikaner sein, so absolut identisch sehen die Filialen überall aus. Vom Layout der Ladenfläche über die Waren selbst bis hin zum Essen ist wirklich alles ab-so-lut identisch zu unserer heimischen Filiale. Bis zu einem gewissen Maße hatten wir das auch erwartet, aber ich hätte mir doch gedacht, dass es zumindest beim Essen Zugeständnisse an die amerikanische Mentalität geben würde. Aber nix da: statt Burger gibts Kötbullar, statt Pizza gibts Garnelensandwich und statt Cheesecake gibts schwedischen Preisselbeerkuchen. Die einzigen beiden Unterschiede, die mir aufgefallen sind, waren Pommes für die Kinderteller und ein fieses amerikanisches Frühstück (Rührei, Speck, Unidentifizierbares) für unglaubliche 99 Cent. Oh, und die Hot Dogs kosten nur 50 Cent statt 1€.

Dummerweise haben sie auch die überteuerten Lieferpreise übernommen. Normalerweise sind diese hier ja recht human, da alles und jedes geliefert wird, aber bei IKEA beträgt der Mindestpreis für eine Lieferung 99$. Der Schrank, den wir im Auge gehabt hätten, hätte knapp 200$ gekostet - 50% Aufschlag für die Lieferung ist dann doch eher ungut… Naja, der Schrank war sowieso nicht auf Lager, somit hatten wir neben dem IKEA-typischen Berg Kleinkram nur zwei Wohnzimmerlampen zu transportieren. Was aber eben ohne Auto und bei 30° im Schatten dann doch nicht allzu angenehm war. Die Busfahrt zurück ging noch, da man seine Sachen ganz gut verstauen kann, aber ab Innenstadt war dann doch Taxi angesagt: mit drei großen IKEA-Taschen behangen und zusätzlich noch eine Lampe in der Hand tragend hielt sich mein Interesse an einem Besuch in der überhitzten Subway inklusive Umsteigen dann doch in engen Grenzen. Das nächste Mal kaufen wir entweder den Laden leer, damit sich die Lieferkosten auch rentieren oder - die wahrscheinlichere Variante - fragen bei Kollegen an, ob sie nicht mal wieder Lust hätten, zu IKEA zu fahren - und noch Mitfahrer suchen…

bisher 2 Kommentare 08. August 2006 Markus


Kalender

August 2006
M D M D F S S
« Jul   Sep »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Monatsarchiv

Themenarchiv

Besucherzähler