Tagesarchiv für den 04. Juli 2006

WM: Alles irgendwie anders

Was fuer ein Unterschied - die letzten Wochen hatte ich ja im fussballerischen Dauerrausch verbracht, hier sieht das Ganze natuerlich ganz anders aus. Das Viertelfinalspiel der Deutschen habe ich statt im Kreise von Freunden oder im ueberfuellten Biergarten bei Jacques angesehen, einem franzoesischen (!) Restaurant in SoHo. Die eigentlich naheliegende Idee, das Spiel in der Loreley anzusehen, musste ich schnell verwerfen. Bei den paar Plaetzen haette ich schon Stunden vorher da sein muessen und leider war Freitag ein Arbeitstag. Bei Jacques also war ich nicht nur der einzige Mensch mit Deutschlandtrikot, auch generell haette die Stimmung einen Tick besser sein koennen. Ich bin es eben einfach nicht mehr gewohnt, dass bei einem Tor nicht der totale Enthusiasmus ausbricht. Naja, war ich halt mal wieder der Lauteste, ist ja auch nicht wirklich was Neues. *g* Und es war einfach schoen, nach dem Spiel am laufenden Meter von ganz normalen Passanten mit “Deutschlaend!”, “Grats!” oder “Germany!”-Rufen empfangen zu werden. Irgendwie angenehmer, als auf der Leopoldstrasse von halbnackten Siebzehnjaehrigen ein gelalltes “Sho shen Shieger aus, lalalalllllllala” entgegengeschmettert zu bekommen….

jetzt kommentieren? 04. Juli 2006 Markus

Es gibt auch noch andere Baelle

Basketbaelle zum Beispiel! Seit kurzem wird die Summer League in Basketball City New York durch unser Firmenteam ergaenzt - und ich bin auch dabei. Ab sofort steht jeden Donnerstag ein Spiel auf dem Plan, bis jetzt schlagen wir uns auch recht wacker. Bei meinem ersten Auftritt letzte Woche konnte ich zwar noch nicht allzu viel reissen (ist immerhin schon 10 Jahre her, dass ich aktiv gespielt habe, dafuer damals aber auch richtig oft), trotzdem haben wir unseren Gegner mit 43:24 vom Platz gefegt. Das die Amerikaner Basketball sehr ernst nehmen, merkt man an dieser Liga: obwohl es eine reine Firmen- bzw. Privatleuteliga ist, bei dem alle nur aus Spass an der Freud spielen, finden alle Spiele auf “ordentlichen”, klimatisierten Courts statt und werden von drei Schiedsrichtern in originaler Ausstattung ueberwacht. Jede Auswechslung und jedes Foul wird geflissentlich vermerkt und auch wenn ein Spiel nur 2x 24 Minuten dauert, kommt es durchaus mal vor, dass der ein oder andere frueher zum Duschen gehen kann. Sogar eigene Trikots werden gestellt, sehr schick. Jetzt muss ich mich nur noch an die amerikanische Spielweise gewoehnen - koerperloses Spiel my ass, ich hatte am naechsten Tag nicht nur vom Muskelkater Schmerzen…

bisher 2 Kommentare 04. Juli 2006 Markus


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