Posts gespeichert unter 'Essen & Trinken'

Bayern wirkt

Wir hatten von der letzten Chicken Wings-Schlacht noch einen 3/4 Rotkohl im Kühlschrank, und da Tina beim Durchblättern eines unserer amerikanischen Kochbücher über “Pork Roast” gestolpert war, führte das dazu, dass es heute Abend 1a Schweinsbraten mit Knödeln und selbstgemachtem Blaukraut geben wird. Wir stehen in der Küche, hören Sepp Vielhuber, trinken Paulaner Optimator und fühlen uns so bayrisch wie schon lange nicht mehr. Und als i-Düpferl wird der Himmel, der den ganzen Tag bedeckt war (es hat heute zum ersten Mal seit Anfang März geregnet), pünktlich zur Musi und zum Kochen weiß-blau. So wie sich’s g’hört. Oans, zwoa, gsuffa!

P.S.: Frau Wilding legt Wert auf die Feststellung, dass wir kein amerikanisches Kochbuch für den Schweinsbraten verwenden, sondern das beste Kochbuch, wo gibt (55. Auflage!!). Recht hat sie.

P.P.S.: Das Ergebnis kann sich ja mal richtig sehen lassen, finde ich (dessen Beitrag sich diesmal auf Rotkohl raspeln beschränkt hat):

bisher 8 Kommentare 25. Mai 2008 Markus

Kreative Bierköpfe

Coors ist zwar eigentlich ein typischer Vertreter amerikanischen Wasserbiers und vom Geschmack her fast so schlimm wie Budweiser oder Miller, aber eines muss man dem Hersteller lassen: kreativ ist er schon. Hier zwei der neuesten Ideen, Biertrinken noch angenehmer zu machen.

1. Die Bierflasche mit eingebauter Temparaturanzeige

Die Flasche rechts zeigt das Bier bei Zimmertemperatur, die Flasche links kommt frisch aus dem Kühlschrank. Ab ca. 8° Celsius beginnt sich das Label zu verfärben, bei 6° ist es dann komplett blau (sic!) und hat somit die optimale Trinktemperatur erreicht. Das macht den Geschmack zwar nicht besser, aber die Idee finde ich trotzdem cool (schon wieder sic!).

2. Die Dose mit eingebauter Saufhilfe

Das hier ist ist vermutlich eher ein Gimmick und ich muss jedes Mal grinsen, wenn ich die Werbung höre. Die winzige Absenkung links neben der Öffnung soll nämlich dazu dienen, dass beim Trinken Luft zwischen Mund und Dose gebracht wird und es somit eine “smooth drinking experience” gibt… oder auf gut Deutsch: dass es halt schneller runtergezischt werden kann. Die Collegeboys beim Spring Break wird es freuen, auch wenn ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass das gut funktionieren kann. Zu einem Selbstversuch kann ich mich nicht so wirklich überwinden, da bleibe ich doch lieber beim guten Stella, aber falls mir mal bei einer Feier so eine Dose über den Weg läuft, werde ich diesen Beitrag noch updaten.

bisher 2 Kommentare 23. Mai 2008 Markus

Lecker Schlamm

Den Preis für das beste Bierflaschendesign geht hiermit an “Mississippi Mud”:

Das kann sich ja wohl sehen lassen, oder? Noch besser ist allerdings, dass es tatsächlich auch sehr ordentlich schmeckt. Ist eine interessante Mischung aus Dunkelbier und Pilsner und schmeckt deshalb nicht so fies wie z.B. ein Guiness, aber auch nicht so leicht wie ein Helles. Schwer zu beschreiben, aber für $2,49 für einen Liter aus dem Tonkrug kann man eigentlich eh nichts falsch machen, finde ich.

jetzt kommentieren? 08. April 2008 Markus

Die Mutter aller Austern

Es ist schon wieder zwei Wochen her, dass wir einen Sonntagsausflug nach Point Reyes unternommen haben. Point Reyes ist eine riesige Landzunge, die sich nördlich von San Francisco und westlich von Novato befindet. Die Landzunge/Halbinsel ist von uns aus nur eine knappe Stunde Fahrt entfernt, ideal für Sonntagsnachmittagsausflüge. Neben wunderbarer Landschaft und vielen Wanderwegen gibt es dort auch frische Austern, aber dazu später mehr. Zunächst mal machten wir einen Ausflug zum Nordstrand, wo wir allerdings feststellen mussten, dass es selbst in Kalifornien noch März ist. Auf gut Deutsch: es war saukalt und extrem windig. Offensichtlich windet es dort immer relativ stark, aber in Verbindung mit den Temperaturen dort beschränkte sich unser Strandausflug dann doch auf eine Viertelstunde. Schön war’s trotzdem.

Dann ging es aber ab zum Futtern. Austern sind ja wahrlich nicht jedermanns Sache, wir mögen sie aber beide sehr gern, trotz oder gerade weil man sie im heimischen München entweder gar nicht oder für unendlich viel Geld bekommt. In New York beim Lieblingssupermarkt gab sie schon für verhältnismäßig ordentliche $1 pro Stück, weswegen wir sie uns ab und an mal als Vorspeise gegönnt haben und ich tatsächlich schon ansatzweise Talent für das Öffnen der harten Dinger entwickelt habe. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass diejenigen Leser, die schon mal Austern gegessen haben, sie in etwa dieser Form und Größe kennen. Tja. Das sind halt Supermarkt- bzw. Restaurantaustern, über die wir ab sofort nur noch müde lächeln können. Wir hatten das große Vergnügen, Austern in den Drakes Bay Family Farms genießen zu können, und da sieht die Sache schon ganz anders aus. Und zwar so:


Das, Damen und Herren, sind dort die Austern Größe “Medium”, von denen wir uns ein Dutzend bestellt hatten, weil wir gar nicht so großen Hunger hatten und man Austern ja nicht wegen Hunger isst… Aber der Reihe nach. Drakes Bay Family Farms ist ein richtig klassischer “Oyster Shack”, also wirklich nur eine windschiefe Bude am Meer, in der man sich seine Austern (die alle am selben Tag gefischt werden) in der Papiertüte kaufen kann, das Dutzend für $10. Getränke, Brot und sonstige Zutaten muss man selbst mitbringen, selbst das Austernmesser sollte man dabei haben. Soßen gibt es vor Ort - aber ohne Behälter, standesgemäß muss die erste Auster pur geschlürft und die Schale dann als Soßenbehälter genutzt werden. Draußen gibt es ein paar abgegriffene Tische und Bänke, und das war es auch schon. Und was soll ich sagen - nicht nur sind die Dinger locker doppelt so groß wie die Austern, die man sonst so kennt (Gerüchten zufolge soll “Large” ungefähr Steakgröße haben), sie schmecken auch einfach nur fantastisch, wozu mit Sicherheit nicht nur die Frische, sondern auch die Atmosphäre beiträgt. Und wie sehr die Leute die Austern dort genießen, sieht man eindrucksvoll ein paar Schritte hinter der Hütte… Wir waren jedenfalls nach je einem halben Dutzend Riesenaustern extrem satt und zufrieden. Nächstes Mal nehmen wir uns noch eine Flasche Wein mit, und Gäste werden auf jeden Fall auch dorthin geschleift - egal, ob sie Austern mögen oder nicht, das sollte man mal gesehen haben. A propos “gesehen haben”: die restlichen Fotos unseres Ausflugs gibt es hier.

bisher 6 Kommentare 30. März 2008 Markus

Glück ist ein Teller Spaghetti Bolognese

Eine Auffassung, die Nina mit ihrem Papa teilt. Auch wenn der inzwischen eine etwas bessere Technik beim Verzehren desselben entwickelt hat.

bisher 5 Kommentare 24. März 2008 Markus

Guter Morgen

Bilder sagen mehr als Worte (und kosten weniger Zeit beim bloggen…), deshalb hier ein kleines Update zum Thema “Warum das Leben in Kalifornien durchaus angenehm ist”. Der hiesige “Winter” (sprich relativ häufiger Regen in Januar und Februar) ist offiziell vorbei, bis Ende des Jahres verbleiben insgesamt noch ca. 25 Tage Regen, falls dieses Jahr im Durchschnitt liegt. Wir sind uns sicher, dass das nur das erste von unzähligen Wochenendfrühstücks (Frühstücken? Frühstückinger?) sein wird. Und der Grill läuft sich auch schon mal warm…

bisher 9 Kommentare 09. März 2008 Markus

Brot!

Und zwar richtiges, nicht das hier so übliche Weißbrot, ist wahrlich schwer zu finden. In New York war das noch einfacher, aber hier im Westen… schwierig. Deutsches Brot und Brezn fehlen mir schon ein wenig, obwohl ich ein großer Fan von Sourdough im Allgemeinen und Bagels im Besonderen bin. Doch nun haben wir es endlich geschafft: dank des Tipps eines Kollegen haben wir uns heute zum Farmer’s Market in San Rafael aufgemacht. Jeden Sonntag stehen dort Dutzende Stände, in denen Bauern und Händler Waren aus der Umgebung anbieten. Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch… und eben auch Brot. Und tatsächlich: nach kurzer Suche fanden wir den Stand von OctoberFeast (schrecklicher Name, zugegeben) wo uns ein freundlicher Frankfurter begrüßte, der uns sogleich darauf aufmerksam machte, dass er das Brot nur verkauft, der Bäcker aber ein Münchner sei. Umso besser! Die Brezn waren leider schon aus und werden beim nächsten Besuch getestet, aber Nina fand ihr Laugencroissant sehr lecker und ich genieße gerade ein lecker Graubrot mit Kümmel mitsamt einer dicken Scheibe Leberkäs (Mann, ist das deutsch!). Lecker, lecker, lecker!

Ach, und wo wir gerade beim Thema sind: wer immer mir erklären kann, wie eine Whipping Cream (Schlagsahne) außer auf der Verpackung speziell bayrisch sein kann, gewinnt einen Sonderpreis:

bisher 3 Kommentare 11. Februar 2008 Markus

Abenteuer Europa - Fakt, Fakt, Fakt (Mailand)

Es muss einfach mal gesagt werden: eine schlechte Pizza in Italien schmeckt immer noch um Längen besser als eine gute Pizza in USA.

bisher 1 Kommentar 18. Dezember 2007 Markus

Abenteuer Europa - Fleischeslust (Madrid)

Ich mag Spanien, vor allem die Vorliebe der Spanier füer Fleisch und Kartoffeln. Und ich mag unser spanisches Team, vor allem wegen ihrer Gastfreundlichkeit und ihr Wissen um meine Vorliebe für Fleisch und Kartoffeln. Kein Witz - jedes Mal, wenn ich dort bin, steht schon mittags eine große Schale Jamon (spanische Schinkenspezialität) auf dem Tisch, und als ich noch in Deutschland gelebt habe, gab es immer noch eine Packung mit nach Hause. Diesmal stand zusätzlich auch noch Abendessen a la Madrid an. Zuerst ging es in eine Tapas-Bar, die von außen eher nach assliger Imbissbude aussah, innen aber sehr leckere Vorspeisen und sehr markante Stierkampfbilder vorzuweisen hatte. Auf meine Frage, warum der Laden durchgehend gekachelt sei, wurde mir erklärt, dass die Tapasüberreste (vom Zahnstocher ueber Nussschalen bis zum Garnelenkopf) grundsätzlich auf den Boden geworfen werden. Je mehr Sauerei, desto besser der Laden. Macht Sinn!

Zum eigentlichen Essen ging es dann in ein nicht minder typisches Restaurant, wo es nach diversen Vorspeisen (Jamon!) als Hauptgericht das nicht auf der Karte stehende “Segreda” (Geheimnis) gab. Das ist allerdings anscheinend gar nicht so geheim, sondern zumindest im Raum Madrid ein sehr beliebtes Essen. Im Prinzip ist es ein großer Haufen Pommes, auf dem ein Berg Schweinelendenstücke liegt, die wiederum von einem halben Dutzend Spiegeleier getoppt werden. Dazwischen verstecken sich dann noch eine Menge gebratener (milder) Peperonis. Die Eier werden mit großen Löffeln grob zerkleinert und unter den Rest gemischt, fertig, danach ist Selbstbedienung angesagt. Unfassbar lecker - und so gesund!

bisher 4 Kommentare 13. Dezember 2007 Markus

Fleeeeisch!

Soviel Zeit muss aber dann doch sein: wer mich kennt, der weiß, dass ich ein absoluter Fleischliebhaber bin. Insofern ist es nicht weiter erstaunlich, dass ich ein großer Fan dieser wunderschönen Anzeige bin:

Beef, it’s what’s for dinner ist übrigens eine Kampagne der amerikanischen Rindfleischindustrie, die schon seit den Neunziger Jahren mit großem Erfolg läuft. Kein Wunder, hier im Lande der Steaks und Burger. Hmmmm… Burger…

bisher 1 Kommentar 08. August 2007 Markus

Kochen einmal anders

Während ich in Deutschland beim Kochen meist die Hände vom Fisch gelassen habe, koche ich hier mittlerweile relativ viel mit Fisch und insbesondere Meerestieren. Das liegt vor allem daran, dass die Tierchen hier vor der Tür frisch aus dem Meer gezogen werden. Neulich habe ich zum ersten Mal etwas mit diesen Gesellen hier zubereitet.

Soft-Shell Crabs

Es gab Grilled Soft-Shell Crabs with Watercress, Avocado and Mango Salad with Grapefruit Vinaigrette - war sehr lecker und mal wirklich was anderes.

bisher 9 Kommentare 30. Juli 2007 Tina

Yum!

Auch wenn das Bild auf der Tasse ziemlich fies ist … 

Vanilla & Hazelnut

bisher 3 Kommentare 02. April 2007 Tina

Die Milch macht’s - nur welche?!

Wie schön einfach ist das in deutschen Supermärkten. Wenn ich mich nicht um meine Linie schere oder einfach den vollen Milchgeschmack will, nehme ich die gute alte Vollmilch, und will ich doch etwas aufpassen, greife ich halt zur 1,5%igen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist das natürlich anders. Hier legt man Wert auf das Wort “unbegrenzt”. Das hiesige Milchangebot (und das ist nur die Produktreihe meiner Haus-Milchmarke) lautet so:

Whole Milk
2% Reduced Fat Milk
1% Low Fat Milk
Fat Free Milk
Skim Plus
1% Plus with Omega-3
100% Lactose Free Skim Plus
100% Lactose Free Whole Milk
Ultra-Pasteurized Homogenized Whole MIlk

Da hat man schon die Qual der Wahl und auf jeden Fall ein schlechtes Gewissen, wenn man wie ich zur ganz normalen Vollmilch greift …

bisher 8 Kommentare 24. Februar 2007 Tina

Backen mit viiieeel Liebe

Schwarzwälderkirschtorte

Mache ich irgendetwas falsch, wenn ich vier Stunden brauche, um diese Schwarzwälderkirschtorte zu backen (die übrigens einen Boden aus Knetteig hat und nur die beiden anderen Böden sind Biskuit)? Gut, ich hab mich zwischendurch mal für eine halbe Stunde oder so um Nina gekümmert und auch mal kurz was gegessen, aber trotzdem. Im Rezept steht was von “Zubereitungszeit: 60 Minuten und Backzeit: 40 Minuten” … Ist übrigens eine nachträgliche Geburtstagstorte für meinen lieben Mann. Schmeckt nicht schlecht, aber ich glaube, das nächste Mal mach ich trotzdem wieder mein anderes Rezept, den Biskuitteig hier fand ich nicht so flockig leicht. Ach ja, hier in NY verhält es sich mit Schokostreuseln wie mit Nougat - scheint es nicht zu geben. Ich hab dann halt so Schokolade geraspelt, allerdings etwas zu fein, gröbere Raspel sehen schöner aus. Nina hatte sich an dem Tag übrigens extra schön gemacht und zur Feier des Tages ein Kleidchen angezogen. 

bisher 16 Kommentare 13. Februar 2007 Tina

Neues altes Bier

Seht und staunt, was der Supermarkt unseres Vertrauens seit einiger Zeit im Regal hat:

Und kostet nicht mal wesentlich mehr als das uebliche Bier. Prost, sog i!

bisher 5 Kommentare 07. Februar 2007 Markus

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