Posts gespeichert unter 'Kalifornien'

Desperate Housewives

Gestern lief bei mir Desperate Housewives - aber nicht im TV oder auf DVD, sondern zusagen als Reality Show. Ich war am späten Nachmittag zum Playdate bei Lisa eingeladen, einer Nachbarin, die auf der anderen Seite unserer Sackgasse wohnt, zu der ein kleiner Feldweg führt. Mit dabei waren noch zwei andere Mums, wovon aber nur eine ihre Tochter dabei hatte, die andere kam eigentlich nur zum Weintrinken. Genau, so fing’s schon mal an: Ich war noch nicht mal eine Minute im Haus, da hatte ich auch schon ein Glas Rotwein vor der Nase stehen. Die Damenrunde kenne ich erst seit Kurzem, da sie irgendwie all ihre Playdates immer fröhlich mit Wein feiern, auch auf der Straße, und ich mal einen lustigen Kommentar gemacht habe, woraufhin ich gleich eingeladen wurde. So weit so nett. Alkohol lockert ja die Zunge, aber dass die Damen in meiner Anwesenheit gleich so locker sein würden, damit hatte ich nicht gerechnet, schließlich war ich ja zum ersten Mal mit dabei. Nachdem wir anfangs noch bisschen über die Kinder, unsere Männer, andere Männer (mir wurde ungefähr 20 Minuten lang von Iren vorgeschwärmt, die ja so charming, aber nicht gut zum Heiraten wären, da sie immer nur ohne ihre Frauen im Pub rumhängen wollen) und das Leben als Mum geredet haben, fing die eine, die auch noch Meredith hieß (der Name ist für mich Synonym für Frauen à la Desperate Housewives), plötzlich an, sie wolle gerne einen Boob Job (Brustvergrößerung) und wie das denn bei Jamie, der dritten im Bunde, sei, die offensichtlich schon einen hinter sich hatte. Ehe es mir geschah, liftete diese ihr Shirt und Lisa kreischte mich an, ich hätte gerade verpasst, wie Jamie ihre Brüste präsentierte (wenn auch wohl wenigstens mit BH), da ich gerade in die andere Richtung geblickt hatte, wohl schon aus weiser Vorausahnung. Meredith sah eh so aus, als hätte auch schon Herr Botox ein paar Mal guten Tag gesagt, daher war ich darüber nun auch nicht sonderlich überrascht, zumal ich bei ihr sofort den Eindruck hatte, als wolle sie ihr Alter nicht wahrhaben. Lisa meinte zu der ganzen Boob-Geschichte nur “Go for it, I’m all for it” (Mach doch, ich find das gut), ich hab mich an meinem Weinglas festgehalten. Wieder zurück in die Konversation fand ich, als das Thema sich plötzlich um 180° wendete und ich mich mit der sehr direkten Frage “Do Europeans hate Bush?” konfrontiert sah (die übrigens von Meredith kam). Ich dachte mir, was soll ich groß um den heißen Brei reden, und meinte einfach “Mmmm … yeah”. Mir wurde dann erklärt, dass Lisa Republikanerin sei (was ich davor an einigen ihrer Kommentare eh schon erahnt hatte) und Meredith Demokratin. Jamie war zu dem Zeitpunkt schon nach Hause gegangen. Wir haben dann noch ein bisschen diskutiert und sogar Lisa musste zugeben, dass es für das Ansehen der USA in der Welt wohl besser wäre, wenn der nächste Präsident ein Demokrat wäre. Als ich mit Nina nach Hause gegangen bin, wusste ich irgendwie nicht, ob ich den Abend gut, schrecklich oder beides fand. Auf Markus’ Frage “Wie war’s?” war meine Antwort nur “Sag ich dir morgen”, weil ich das erst noch mal verdauen musste. Heute bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es mir einerseits gut gefallen hat, weil die Atmosphäre sehr ungezwungen war (na gut, stellenweise etwas zu ungezwungen), ich oft viel mitzureden hatte, und sich die Kinder (die anderen beiden Mädels waren 19 bzw. 21 Monate) alle drei wirklich super verstanden und total süß miteinander gespielt haben. Da wir für die Kleinen auch Abendessen hatten, waren wir ziemlich lang dort und es gab bei den Mädels nicht einmal Streit ums Spielzeug. Andererseits weiß ich, dass ich zu Hause in München mit denen nichts zu tun hätte, dazu sind wir einfach zu verschieden. Ich denke, es ist okay, sich einmal alle drei Wochen oder so zu treffen, aber öfter brauch ich das glaub ich nicht. Allerdings liebt Nina es, über den Feldweg zu laufen, und da kann es gut sein, dass ich doch öfter mal unverhofft in irgendwelche Schönheits-OP-Gespräche gerate …

bisher 8 Kommentare 02. Mai 2008 Tina

Großwildjägerin Nina

Großwildjägerin Nina

Geschossen (das Foto, nicht das Reh!) heute Morgen auf einem Parkplatz die Straße runter von Markus’ Büro (wo es nebenan einen tollen Spielplatz gibt, auf dem wir zuvor waren).

bisher 8 Kommentare 15. April 2008 Tina

Olompali State Park

Heute war ein weiterer Ausflug in die nähere Umgebung angesagt - nur knapp 15 Minuten Fahrt von unserem Haus befindet sich der Olompali State Park, ein kleiner “Park”, der eigentlich primär ein längerer Wanderweg ist, der auf den Mount Burdell führt. Das ist ein kleinerer Berg (na gut, größerer Hügel), von dem aus man einen schönen Blick über Novato und Umgebung hat. Außerdem stehen dort noch ein paar Häuser aus dem frühen 20. Jahrhundert herum und es gibt jede Menge informationen über den Stamm der Miwok-Indianer, die hier bis Mitt des 19. Jahrhundert gelebt haben. Das wirklich Schöne ist allerdings, dass dieser Park so gut wie keine Touristen anlockt, obwohl es wirklich sehr schön dort ist. Liegt vermutlich daran, dass er nicht mal eine eigene Ausfahrt vom Freeway hat, wenn man aus San Francisco kommt - um in den Park zu kommen, muss man erst noch ein Stück nach Norden fahren, dann umkehren und die kleine Ausfahrt erwischen. Es gibt zwei Wanderungen: die große Tour auf den Mount Burdell, die etwa vier Stunden dauern soll und einen kleineren Rundweg auf halber Höhe, die wir in knapp zwei Stunden gemeistert haben, was mit Nina definitiv die bessere Alternative war. So schön es oben in der Kraxe beim Papa auch ist, nach einiger Zeit schien es dann doch langweilig zu werden, vor allem, weil sie dank fieser Stechmücken (der einzige Nachteil zumindest heute) mit Moskitonetz bedeckt war. Und zum auf den Berg klettern ist sie dann doch noch zu klein. A propos: wir waren positiv überrascht, dass selbst die kleine Tour eine richtige Bergwanderung ist, mit schmalen Pfaden und zum Teil relativ heftigen Steigungen. Trotzdem eine ideale Kurzwanderung für einen Wochenendnachmittag, vor allem, weil es nun wirklich direkt um die Ecke ist. Oh, und habe ich erwähnt, dass es dort sehr schön ist? Besonders beeindruckt haben uns die vielen knorrigen Baumformationen, selbst davon überzeugen könnt ihr euch hier.

bisher 1 Kommentar 13. April 2008 Markus

California Baby


Jaja, ich weiß - “Ach, wie toll ist mein Kind”-Blogeinträge sind langweilig und interessieren eigentlich nur die Verfasser. Aber was kann ich denn dafür, dass unsere Tochter so süß ist?!

bisher 7 Kommentare 12. April 2008 Markus

Die Mutter aller Austern

Es ist schon wieder zwei Wochen her, dass wir einen Sonntagsausflug nach Point Reyes unternommen haben. Point Reyes ist eine riesige Landzunge, die sich nördlich von San Francisco und westlich von Novato befindet. Die Landzunge/Halbinsel ist von uns aus nur eine knappe Stunde Fahrt entfernt, ideal für Sonntagsnachmittagsausflüge. Neben wunderbarer Landschaft und vielen Wanderwegen gibt es dort auch frische Austern, aber dazu später mehr. Zunächst mal machten wir einen Ausflug zum Nordstrand, wo wir allerdings feststellen mussten, dass es selbst in Kalifornien noch März ist. Auf gut Deutsch: es war saukalt und extrem windig. Offensichtlich windet es dort immer relativ stark, aber in Verbindung mit den Temperaturen dort beschränkte sich unser Strandausflug dann doch auf eine Viertelstunde. Schön war’s trotzdem.

Dann ging es aber ab zum Futtern. Austern sind ja wahrlich nicht jedermanns Sache, wir mögen sie aber beide sehr gern, trotz oder gerade weil man sie im heimischen München entweder gar nicht oder für unendlich viel Geld bekommt. In New York beim Lieblingssupermarkt gab sie schon für verhältnismäßig ordentliche $1 pro Stück, weswegen wir sie uns ab und an mal als Vorspeise gegönnt haben und ich tatsächlich schon ansatzweise Talent für das Öffnen der harten Dinger entwickelt habe. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass diejenigen Leser, die schon mal Austern gegessen haben, sie in etwa dieser Form und Größe kennen. Tja. Das sind halt Supermarkt- bzw. Restaurantaustern, über die wir ab sofort nur noch müde lächeln können. Wir hatten das große Vergnügen, Austern in den Drakes Bay Family Farms genießen zu können, und da sieht die Sache schon ganz anders aus. Und zwar so:


Das, Damen und Herren, sind dort die Austern Größe “Medium”, von denen wir uns ein Dutzend bestellt hatten, weil wir gar nicht so großen Hunger hatten und man Austern ja nicht wegen Hunger isst… Aber der Reihe nach. Drakes Bay Family Farms ist ein richtig klassischer “Oyster Shack”, also wirklich nur eine windschiefe Bude am Meer, in der man sich seine Austern (die alle am selben Tag gefischt werden) in der Papiertüte kaufen kann, das Dutzend für $10. Getränke, Brot und sonstige Zutaten muss man selbst mitbringen, selbst das Austernmesser sollte man dabei haben. Soßen gibt es vor Ort - aber ohne Behälter, standesgemäß muss die erste Auster pur geschlürft und die Schale dann als Soßenbehälter genutzt werden. Draußen gibt es ein paar abgegriffene Tische und Bänke, und das war es auch schon. Und was soll ich sagen - nicht nur sind die Dinger locker doppelt so groß wie die Austern, die man sonst so kennt (Gerüchten zufolge soll “Large” ungefähr Steakgröße haben), sie schmecken auch einfach nur fantastisch, wozu mit Sicherheit nicht nur die Frische, sondern auch die Atmosphäre beiträgt. Und wie sehr die Leute die Austern dort genießen, sieht man eindrucksvoll ein paar Schritte hinter der Hütte… Wir waren jedenfalls nach je einem halben Dutzend Riesenaustern extrem satt und zufrieden. Nächstes Mal nehmen wir uns noch eine Flasche Wein mit, und Gäste werden auf jeden Fall auch dorthin geschleift - egal, ob sie Austern mögen oder nicht, das sollte man mal gesehen haben. A propos “gesehen haben”: die restlichen Fotos unseres Ausflugs gibt es hier.

bisher 6 Kommentare 30. März 2008 Markus

Deutsch-Amerikanische Ostern

Erst einmal nachträglich noch an all unsere Leser “Frohe Ostern”!

Unser Wochenende stand wahrhaftig im Zeichen der Osterfeiertage, denn so geostert hat es bei uns (also Markus und mir, Kindheit ausgenommen) noch nie. Karfreitag war hier leider kein Feiertag und so musste Markus arbeiten. Ich hatte aber Besuch von meiner ehemaligen Schulkollegin Marion und ihrer Tochter Lucie, die ja so alt ist wie Nina.

Am Samstag haben wir auf dem Weg nach San Francisco in Sausalito angehalten, wo es in einem kleinen Park am Wasser eine Easter Parade gab, wo wir u.a. auch Emma, Matthias und Mia trafen. Es gab eine Eiersuche (die wir aber verpasst haben), einen “echten” rosa Easter Bunny (mit dem man sich ablichten lassen konnte) und einen Sänger, der die Kids unterhalten hat. Nachdem wir das obligatorische Foto mit dem Osterhasen (vor dem Nina aber etwas Angst hatte) gemacht haben und noch ein paar Liedern gelauscht haben, sind wir aber recht bald wieder gefahren, da Nina anfing, den Leuten die Ostereier aus den Körben zu klauen. ;-) Na ja, in Wirklichkeit mussten wir noch in der Stadt was besorgen. Spätnachmittags und abends war Ostereierfärben und dann Backen, Backen, Backen angesagt. Ich wollte zwei Osterfladen (einen für eine Einladung bei Nachbarn und einen für uns) sowie einen Osterhasenkuchen machen, was ich dann gegen 1.30 Uhr nachts auch endlich vollbracht hatte. Der Hasenkuchen sollte eigentlich nur einen dekorativen Zweck erfüllen, und auch wenn ich es leider nicht mehr geschafft habe, ihn so zu verzieren, wie ich eigentlich vorhatte, ist er dennoch ganz nett geworden.
Am Sonntag waren wir mit zwei anderen Nachbarsfamilien zum Frühstücken bei Nachbarn gegenüber eingeladen. Presley, die in Ninas Alter ist, und Nina bekamen bei der Ostereiersuche einen kleinen Vorsprung. In den USA, oder zumindest in Kalifornien, ist es übrigens üblich, die Eier einzeln zu verstecken, nicht als Nester. Die Kinder laufen dann mit Körben bewaffnet kreuz und quer durch den Garten. Die Eier sind außerdem alle wiederum in mittelgroßen Plastikeiern versteckt, quasi wie ein Überraschungsei, nur dass sich hier die Süßigkeit im Inneren des Plastikeis befindet. Das kommt wohl daher, dass die Kinder hier statt Schokoeiern eher Jelly Beans etc. bekommen, die man schlecht einzeln verstecken kann. Außerdem können die Süßigkeiten so nicht schmelzen. Mittags sind wir wieder nach Hause und nach Ninas Mittagsschlaf ging dann die Ostereiersuche für sie in unserem Garten los. Allerdings war Nina nach dem Aufwachen urplötzlich derartig verschnupft und vertrieft, dass sie erst gar nicht recht suchen und danach nicht mal ihre allererste Schokolade probieren wollte. Wir sind dann, obwohl es herrlichstes Wetter war, wieder ins Haus, weil es Nina draußen fast zu heiß war (sorry! ;-) ). Wir haben uns an den geschmückten Ostertisch gesetzt, wo Nina dann überglücklich war, obwohl sie wirklich sehr elend dreinschaute. Immerhin gab es auf dem Tisch kleine Vögelchen, Küken und Hasen zu bestaunen und als dann noch der Osterfladen schmeckte, ging es ihr gut. Ausnahmsweise bekam sie auch ihren Schlafbärli und ihren Schnulli in die Hand gedrückt, was wohl auch geholfen hat. Abends haben wir Nina, nachdem sie mit überraschend großem Appetit Spaghetti Bolognese verputzt hat, früher ins Bett gesteckt und dann das Abendessen zubereitet. Es gab deutsches Brot (vom Farmers Market in San Rafael, wo es einen deutschen Stand gibt), Fleischpflanzerl, Kartoffelsalat, gefüllte Eier, gefärbte Eier natürlich (gekocht), Wurst, Käse und gutes bayerisches dunkles Weißbier von Hopf (das hier schlanke 3$ die Flasche kostet). Alles in allem würde ich sagen war es ein gelungenes Osterfest mit der kleinen Ausnahme, dass es Nina nachmittags leider nicht so gut ging. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr, wenn sie das alles viel bewusster mitbekommt und vielleicht schon der Mama beim Eierfärben hilft … Fotos von unserem Osterwochenende gibt’s übrigens hier.

Nachtrag vom Ostermontag: Heute ging es Nina schon wieder viel, viel besser. Vielleicht hatte es was mit dem Zahnen zu tun, denn heute hat sie dafür gesabbert ohne Ende. Was ich aber eigentlich sagen wollte: Unglaublich, aber ich glaube, unser Kind mag keine Schokolade. Sie hat vier Mal zu unterschiedlichen Zeiten ein Stückchen probiert (zum Teil unterschiedliche Schoki), aber sie hat jedesmal das Gesicht verzogen und die Schokolade mir gegeben … Na ja, ist nicht wirklich schlimm, der Sinneswandel kommt bestimmt noch früh genug. Am Kränkeln lag es jedenfalls nicht, sie hat mit Freude Keks und Ostfladen gegessen …

bisher 6 Kommentare 25. März 2008 Tina

Guter Morgen

Bilder sagen mehr als Worte (und kosten weniger Zeit beim bloggen…), deshalb hier ein kleines Update zum Thema “Warum das Leben in Kalifornien durchaus angenehm ist”. Der hiesige “Winter” (sprich relativ häufiger Regen in Januar und Februar) ist offiziell vorbei, bis Ende des Jahres verbleiben insgesamt noch ca. 25 Tage Regen, falls dieses Jahr im Durchschnitt liegt. Wir sind uns sicher, dass das nur das erste von unzähligen Wochenendfrühstücks (Frühstücken? Frühstückinger?) sein wird. Und der Grill läuft sich auch schon mal warm…

bisher 9 Kommentare 09. März 2008 Markus

Ein ganz normaler Sonntag

Gestern (Sonntag) waren wir nach einer sehr partylustigen Woche, über die wir noch berichten werden, mittags zum Lunch bei David in San Francisco eingeladen. Da David Franzose ist, gab es auch zum Lunch schon Champagner und ein ausgedehntes Mahl, und so war es schon 16 Uhr, als wir uns auf dem Heimweg machten. Da Nina zuvor nicht geschlafen hatte und sofort im Auto einschlief, machten wir auf der Fahrt nach Hause einen Umweg über den Stinson Beach, zumal wir in dem halben Jahr, das wir nun hier leben, noch nie dort waren, obwohl der Strand eigentlich nicht weit weg von uns liegt (ca. 30 Minuten). Wir haben uns Stinson Beach schon schön vorgestellt, doch dass es SO schön ist und die Fahrt hin und zurück sogar noch schöner sind, hätten wir nicht gedacht. Aber seht selbst … (Vorsicht, Sonnenuntergang-Overkill!)

bisher 6 Kommentare 12. Februar 2008 Tina

Liebe New York Times

ich habe dich ja wirklich vermisst. So sehr, dass ich dich jetzt sogar hier wieder abonniert habe, obwohl du hier teurer und der New Yorker Lokalteil nicht mehr wirklich so spannend ist. Denn du bist nach wie vor mit die beste Zeitung, die ich je gelesen habe (nicht eifersüchtig sein, Süddeutsche Zeitung - du bist auch toll). Aber kannst du mir erklären, warum du in der Regenzeit in drei Plastiktüten eingewickelt in unserer Einfahrt liegst, anstatt in unseren geräumigen Briefkasten gelegt zu werden? So wird das doch nie was mit einem kleineren Ozonloch…

bisher 3 Kommentare 03. Februar 2008 Markus

Die Hilfsbereitschaft in Person

In Deutschland herrscht ja ein bisschen das Bild vom etwas oberflächlichen Amerikaner (wenn es beispielsweise um Freundschaften geht), der aber dafür meist sehr freundlich und hilfsbereit ist. Wie hilfsbereit so ein Amerikaner bzw. eine Amerikanerin sein kann, habe ich heute (mal wieder) erlebt:

Ich war mit Nina zu Fuß beim Supermarkt. Eigentlich waren wir in einem anderen Laden, wo ich nur was abgeben musste, aber dann wollte ich noch ein paar Besorgungen bei Safeway nebenan machen. Als ich so mit dem Kinderwagen an der Kasse steh und schon fast dran bin - meine ganzen Einkäufe natürlich schon auf dem Band - fällt mir ein, dass ich gar keinen Geldbeutel dabei hatte. Ich hatte so eine Umhängetasche, die ich normalerweise sonst nie benutze, und daher wohl auch den Geldbeutel vergessen. Bevor der Kassierer sich an mich wendete, drehte ich mich zu der Dame hinter mir um und meinte etwas beiläufig (weil ich es eigentlich eher zu mir selbst gesagt habe), dass ich meinen Geldbeutel zu Hause vergessen hätte, und fing an, die Sachen vom Band zu nehmen (die ich aber eh nicht alle hätte tragen können, und der Korb war schon weggeräumt). Daraufhin die Dame sofort, ohne nachzudenken: “Where do you live?” (Wo wohnst du?) Ich: “Only a few minutes away.” (Nur ein paar Minuten von hier.) Sie: “Why don’t you leave it here and I’ll pay for it and you can drop a cheque off at my house tomorrow.” (Warum lässt du die Sachen nicht da, ich bezahle und du bringst mir morgen einen Scheck vorbei.) Ich dachte, ich hör nicht richtig. Meine Einkäufe betrugen nämlich immerhin knapp 50 Dollar. Und so zahlte sie tatsächlich meine Sachen (weil sie es mir ersparen wollte, dass ich mit Kind dann noch mal los zum Einkaufen muss), ich nahm den Bon an mich wegen des Betrags und versprach ihr, dass Markus ihr morgen einen Scheck vorbeibringen würde, oder besser sogar heute noch (sie wohnte relativ ums Eck von Markus’ Büro). Wir haben es dann aber so gemacht, dass ich selbst noch mal losgefahren bin, als Markus zu Hause war, und ich habe ihr auch eine Packung deutsche Pralinen mitgebracht (und den Scheck haben wir auf $50 aufgerundet). Da hat sie sich sehr gefreut und mich vor lauter Dankbarkeit sogar noch umarmt. Sachen gibt’s.

bisher 12 Kommentare 15. Januar 2008 Tina

Progressive Dinner

Wie cool, gerade kam eine E-Mail unserer Nachbarin Wendy von gegenüber. Sie und unsere direkte Nachbarin Lisa (die sich in unserer Abwesenheit netterweise um unsere Post gekümmert hat) haben sich überlegt, dass man die momentane Regenzeit sinnvoll nutzen könnte, und zwar zu einem “Progressive Dinner”. Daran nehmen gewöhnlich vier Familien teil, außer mir ging die E-Mail noch an zwei weitere Nachbarinnen (zu denen wir auch schon einigen Kontakt hatten). Der Plan lautet, dass jeweils ein Teil des Dinners von einer Familie gehostet wird. Sprich, zum Appetizer geht es zu Familie 1, nach ca. 30-45 Minuten geht es weiter zu Familie 2 für Soup/Salad, danach zum Entree/Sides weiter zu Familie 3 und abschließend zum Desert weiter zu Familie 4, was in dem Fall wir sein werden. Wir finden die Idee spitzenmäßig und freuen uns schon sehr auf den 9. Februar, wo das Ganze zum 1. Mal stattfinden wird. Da jede Familie auch die passenden Drinks stellen soll, kann es durchaus sein, dass es eine ziemlich heitere Angelegenheit werden wird, aber das wird es wohl so oder so. Natürlich wird es auch einen “Post Mortem”-Bericht geben (und vielleicht ja auch Fotos) … Apropos Fotos, wir hoffen, dieses Wochenende neue Fotos hochzuladen, wir haben sooooo viele auf der Kamera, die darauf warten, übertragen zu werden.

bisher 6 Kommentare 11. Januar 2008 Tina

Weltuntergang - California Style

Kalifornien - da denkt der gemeine Deutsche normalerweise an Sommer, Sonne, Strand und Meer. Womit er zu einem großen Teil ja auch Recht hat. Selbst im nördlichen Teil, wo wir leben, ist es zu 90% sonnig, es hat Strand und Meer. Doch an ca. zwei Monaten im Jahr herrscht hier so etwas wie Winter. Kalifornischer Winter. Nix mit Schnee und Eis und so. Es regnet. Das zwar nicht zu knapp, diesmal allerdings hat es wohl so viel geregnet und gestürmt, dass das ein paar der Oberleitungen hier nicht mehr gepackt haben. In Teilen Nordkaliforniens ist der Strom ausgefallen, unter anderem auch bei unseren Freunden Emma, Matthias und Mia in Sausalito. Angefangen hat es gestern Früh, als die drei beim Aufstehen kein Licht mehr hatten. Matthias versuchte sich im heftigen Regen über den Highway 101 ins Büro zu kämpfen, doch musste nach kurzer Strecke, aber langer Stauphase aufgeben und umkehren. Schließlich wurde der Highway gesperrt. Nachdem die drei den Abend bei Kerzenschein und die Nacht mit dickem Deckenlager verbringen mussten (da ja den ganzen Tag über schon die Heizung ausgefallen war), haben sie heute bei uns Unterschlupf gesucht. Wir haben erst mal ausgiebig gefrühstückt und uns auch den Rest des Tages im Haus verschanzt. Nina fand’s super, denn so hatte sie in Mia den ganzen Tag lang eine Spielgefährtin. Am frühen Abend sind Markus und Matthias los zu Whole Foods, Grillgut kaufen. In Novato hatte am Nachmittag der Regen nachgelassen und später kam sogar die Sonne raus. Für uns hieß das Grill anschmeißen (aber drinnen essen). Während dem Abendessen bekam Matthias einen Anruf von deren Nachbarn. Wir gingen fest davon aus, dass er nur vermelden wollte, dass der Strom nun wieder da sei. Aber nix da. Nach über 1,5 Tagen immer noch kein Strom und auch keine Sicht auf Besserung. Nach lediglich einem starken Windsturm, das muss man sich mal vorstellen. Auf Spiegel Online habe ich vorhin gelesen, dass der hiesige Stromversorger verlauten ließ, es könne noch “einige Tage” dauern, bis der Strom vollends wieder hergestellt sei. Für uns war das irgendwie paradox, inmitten der High-Tech-Firmen des Silicon Valley zu sitzen, die das Unmöglichste möglich zu machen scheinen, aber wenn mal der Wind etwas heftiger weht und ein paar mehr Regentropfen fallen, gleich gar nix mehr geht. Da wird einem erst mal wieder bewusst, wie klein der Mensch wirklich ist und wie hilflos man ist, wenn plötzlich kein Strom mehr da ist. Markus war gestern nach der Arbeit noch im Supermarkt ums Eck und es gab fast nichts mehr, die Leute haben anscheinend alle panisch Hamsterkäufe getätigt, obwohl bei uns der Strom ja nie weg war. Vielleicht sollten wir uns für die Zukunft auch mal besser mit einem Vorrat an Kerzen ausstatten. Den dreien wünschen wir jedenfalls, dass sie bald wieder Strom haben und in ihr Haus zurückkehren können. Die heutige Nacht verbringen sie im Haus von Sandra und Christoph in Sausalito, das sie eh gerade hüten. Emma, ich freue mich schon sehr auf deinen Blogeintrag … wenn ihr denn mal wieder Strom habt …

bisher 2 Kommentare 05. Januar 2008 Tina

The One With The Turkey

Nicht nur bei “Friends” gibt es von Jahr zu Jahr eine neue Thanksgiving-Episode, bei uns scheint sich das jährliche Thanksgiving-Ritual mit großem Truthahn-Essen und anschließendem Mall-Besuch am nächsten Tag auch langsam einzuschleichen. Und wir haben nichts dagegen! Wie auch, wenn man schon zum zweiten Mal bei den perfektesten Gastgebern der Welt (in diesem Fall Sandra & Christoph) eingeladen ist und Thanksgiving aus Champagner, Kir Royal, Garnelen-Sticks, Crab Cakes, Gemüsedips, Truthahn (natürlich), Kartoffelpüree mit echtem Trüffel, Blaukraut, Bohnen, Cranberry-Sauce, Profiteroles (à la Boubou), Rotwein, Weißwein, Cognac und Schnapps besteht? Ach ja, Pecan Apple Pie und Pumpkin Pie hätte es auch noch gegeben, aber dazu war dann keiner mehr in der Lage, daher haben wir fürs Wochenende eine Doggy Bag bekommen. Mittlerweile sind die Kuchenstücke dann auch weg … Es war eine wirklich nette Runde, diesmal europäisch-amerikanisch inklusive Nina und Mia, die die Bude unsicher gemacht haben. Nina hat wieder einmal ihre Liebschaft mit Sissi aufgewärmt, während Mia sich schon am Truthahn verköstigt hat. Aber was soll ich lange erzählen? Seht selbst …

bisher 4 Kommentare 25. November 2007 Tina

Diese Woche

… ist wie im Flug vergangen. Nachdem wir am Wochenende viel draußen waren, waren Nina und ich am Montag größtenteils zu Hause, wir waren nur mal mit dem rosa Leihwagen in der Nachbarschaft unterwegs. Nina mag es gern, wenn man sie damit in der Gegend rumfährt und sie hält auch schon öfters ganz süß das Lenkrad fest.
Am Dienstag war ich mit Nina spätnachmittags bei Sandra in Sausalito, wo auch Emma und Mia anwesend waren. Nina hatte anfangs große Angst vor Sissi, dem schwarzen Mops von Sandra und Christoph, aber als sie unbedingt unten am Boden krabbeln wollte, habe ich sie also runtergelassen, und siehe da - Nina war von Sissi kaum mehr wegzukriegen. Sie ist ständig zu ihr hingekrabbelt und erst wieder bisschen rückwärts weg, wenn Sissi Bussis geben wollte. Letzten Endes war es dann so, dass Nina geheult hat, als wir gehen mussten. Sie hat geschrien wie am Spieß und selbst der Schmusefrosch im Auto wurde beleidigt weggepfeffert. Da ist wohl jemand auf den Hund gekommen.
Am Mittwoch war ich mit Nina in San Francisco bei einer Spielgruppe mit deutschen Mamas, wo es echt nett war. Die Fahrt allein war schon toll. Da die Spielgruppe von 16 bis 18 Uhr ging und es um 16 Uhr schon fast anfängt zu dämmern, war tollste Lichterstimmung, als ich über die Golden Gate Bridge gefahren bin. Ich muss sagen, wenn man um eine der letzten Kurven vor der Brücke fährt und dann den Blick auf Alcatraz, die Stadt und die Brücke hat, kommt es mir sehr surreal vor, dass ich jetzt wirklich hier lebe. Die Spielgruppe war sehr nett und ich denke, ich werde wohl öfters teilnehmen, denn die Fahrt von Haustür zu Haustür hat lediglich 30 Minuten betragen.
Am Donnerstag dann haben Nina und ich uns mit Emma und Mia im Bay Area Discovery Museum in Sausalito getroffen. Das “Museum”, das eigentlich gar kein Museum ist, sondern vielmehr eine Freilicht-Spiele- und Erfahrungslandschaft für Kinder, liegt direkt unterhalb der Golden Gate Bridge. Das Gelände besteht aus mehreren Häuschen, in denen die Kinder verschiedene Sachen unternehmen können, so gibt es einen “Tot Spot” für Babys und Kleinkinder (wo wir uns größtenteils aufgehalten haben), ein Playhouse, ein Art Studio usw. Draußen können sich die Kinder auf einem großen Spielplatz austoben, der u.a. einen Höhle sowie einen kleinen Fischkutter beinhaltet, mit einer Mitarbeiterin der Anlage Xylophon spielen, mit Kreide die Wege bemalen, an einer kleinen angelegten Flusslandschaft künstliche Fische fangen und vieles mehr. Richtig super. Nina hat sich im Tot Spot richtig ausgetobt. Im Krabbelraum gab es in den Ecken große, als Teichlandschaft gestaltete Wasserbettkissen (aus dickem Leder). Darauf können die Kinder krabbeln und hüpfen, bis sie nicht mehr können. Zwei dieser Kissen waren durch einen kleinen Tunnel verknüpft, durch den Nina immer anderen Kindern hinterhergejagt ist bzw. vor ihnen davongekrabbelt ist (sie findet es zum Schreien, vor Leuten davonzukrabbeln, wenn sie denkt, die wollen sie einholen).
Gestern hatte Nina ihren ersten Termin beim Kinderarzt in Kalifornien. Ich war sehr zufrieden. Die Ärztin war supernett und hat sich total viel Zeit genommen. Sie hat meine Fragen sehr ausführlich beantwortet und mir für die kommende Zeit noch einige Tipps gegeben, vor allem, was die Ernährung betrifft. Nina hat noch eine Grippeimpfung bekommen und ist dann erschöpft im Auto eingeschlafen. Ach ja, sie kann jetzt übrigens in Windeseile alle 16 Stufen in unserem Haus nach oben klettern. Natürlich ist immer einer von uns hinter ihr und normal sind auch Gitter oben und unten. Und gestern Abend war ich dann seit langer Zeit mal wieder im Kino im Rahmen eines Mädelabends. Mit Sandra und Emma habe ich mir “Into the Wild” angeguckt. Nach dem Kino waren wir etwas betreten, da der Film zum Ende hin etwas heftig wird, aber auf dem Parkplatz hatten wir dann noch einen sehr netten Plausch.
Heute hat der Himmel erst jetzt gegen Mittag aufgerissen, weswegen wir noch zu Hause sind und wohl nachher nach Corte Madera in die Outdoor Mall fahren werden. Morgen wollen wir schon früher aufbrechen, da planen wir einen Familienausflug ins Napa Valley, nachdem wir Sonoma ja schon letztes Mal dran war.
Hier gibt’s ein paar Fotos vom Zoo, Strand, Discovery Museum und von Nina.

bisher 3 Kommentare 17. November 2007 Tina

Alltagsleben

Nachdem wir ja jetzt nun doch schon ein paar Wochen in unserem neuen Heim wohnen, ist es jetzt mal an der Zeit, ein wenig von unserem derzeitigen Alltag hier zu berichten und endlich mal zumindest ein paar Hausfotos online zu stellen.
Gestern war der allererste Tag seit langem, an dem es richtig schlechtes Wetter war, so hatten wir genug Zeit, unser Haus weiter in Schuss zu bringen. Wir fühlen uns hier wirklich sehr wohl und jetzt können wir auch so langsam die Wochenenden in vollen Zügen genießen, wenn nicht mehr so viel im Haus zu machen ist. Unter der Woche gehe ich jeden Tag mit Nina raus, entweder gehen wir auf einen Spielplatz ca. 20 Minuten zu Fuß von uns entfernt (ist der größte Spielplatz mit Babyschaukeln) oder ich fahre sie momentan in einem rosa Kinderauto rum, das wir von unseren Nachbarn geliehen haben, oder aber wir treffen uns mit Freunden (dazu kommen natürlich noch so Alltagserledigungen wie Einkaufen etc.). Einmal die Woche treffen Nina und ich uns mit Emma und Mia und Sandra. Emmas Mann Matthias arbeitet mit Markus zusammen und die drei (Mia ist ihre 1 3/4 Jahre alte Tochter) sind vor ein paar Wochen aus London nach Kalifornien gekommen, Sandra dürfte euch von früheren Berichten schon ein Begriff sein. Neulich war ich mit einer amerikanischen Nachbarin, Ashley, und deren 11 Monate alten Sohn Hudson auf dem Spielplatz. Kennen gelernt haben wir uns in einem Supermarkt im Nachbarort und nachdem wir festgestellt haben, dass wir fast ums Eck voneinenander wohnen und unsere Kinder fast gleich alt sind, werden wir uns jetzt öfters treffen. Und ab Januar werde ich mit Nina in eine Musikspielgruppe gehen. Außerdem habe ich mich jetzt bei den “GerMoms” angemeldet, einer Yahoo-Gruppe von Deutschen in der Bay Area. Und dann gibt es ja noch die Nachbarn aus unserer kleinen Straße, mit denen wir auch schon einigen Kontakt hatten. Die Kinder sind bei gutem Wetter ab spätnachmittags immer auf der Straße, so dass Nina später auch viel Kontakt mit ihnen haben wird, wenn sie mal laufen kann, aber auch jetzt hat sie schon einiges von ihnen mitgekriegt. Das mit dem Laufen wird wohl übrigens nicht mehr so lange dauern, sie zieht sich jetzt überall hoch und kann schon super stehen, wenn sie sich festhält. Wir veranstalten zwar jeden Abend Krabbelwettbewerbe vor dem Insbettbringen, weil sie sich da immer kringelig lacht, aber Krabbeln ist jetzt schon fast wieder out, stehen ist jetzt angesagter. Außerdem sagt sie immer “Mama”, wenn sie irgendwas will oder einen Grund zum Jammern hat. Wir haben jetzt auch eine neue Kinderarztpraxis für sie gefunden, auf einen Tipp von Nachbarn hin. Kommenden Freitag haben wir den ersten Termin. Die Praxis macht einen sehr guten Eindruck, der “Oberarzt” spricht Deutsch (hat u.a. in München und Wien studiert) und hat auch schon mit Bill Clinton über Familienfragen diskutiert.
Na ja, und dann hatten wir ja vor zwei Wochen unsere Oktoberfest Housewarming Party. Bei www.bavariasausage.com gibt es 1a Bratwürst, Leberkäs, Wurst, Senf und Brezen, die wir per Overnight-Lieferung bestellt haben. Die Sachen werden gefroren in einer Kühlbox geliefert, die Würstel werden nach dem Auftauen ganz normal gebraten, der Leberkäs wird im Ofen gebacken und die Brezeln backt man ebenfalls im Ofen fertig. Dazu gab’s von mir selbstgemachten Kartoffelsalat und von Markus selbst zubereiteten Obatzden, außerdem noch Käse, Radieserl, Radi und als Nachspeise Bayerisch Creme und Apfelkuchen. Wir hatten schön bayerisch dekoriert und glücklicherweise hat Christoph uns kurz zuvor noch seinen großen Weber-Grill zum Freundschaftspreis verkauft. Es war ein gelungenes Fest, es waren viele Nachbarn da und unsere direkten Nachbarn nebenan haben uns am nächsten Tag gleich eine supernette Dankespostkarte vom Flughafen geschrieben, wo sie bereits auf dem Weg nach Paris waren, das hat uns sehr gefreut.
Von unserem wunderschönen Ausflug nach Sonoma und von Halloween haben wir ja bereits berichtet. Bis gestern war wirklich schönstes Wetter, gestern war der erste Tag, an dem es in meiner Anwesenheit (ich war ja schließlich vier Wochen weg) geregnet hat. Ein bisschen dummes Timing, denn Markus hat gerade viele internationale Kollegen zu Besuch für ein Meeting, unter anderem ist ihr Mann (Jan) hier und gestern saßen sie beim Dinner auf einem Schiff (trotz Ölkatastrophe). Vorgestern war es aber noch sehr schön und ich habe ein paar Herbstaufnahmen in unserem Garten gemacht. Diese und weitere Fotos vom Haus (endlich! aber es gibt “nur” ein paar Detailaufnahmen) sowie von unserer Oktoberfest-Party und Nina findet ihr hier. Heute waren wir übrigens im San Francisco Zoo, wo es sehr schön war, und danach waren wir noch kurz am Strand, der nur 200 Meter entfernt war. Auf dem Nachhauseweg haben wir am Pier 33 Jan und Andi abgeholt, Markus’ ehemalige Kollegen aus dem deutschen Office, die gerade aus Alcatraz kamen, und nach einem kurzen Stopp bei In & Out Burger waren mit ihnen kurz bei uns, bevor die beiden dann weiter sind zu einem Business Dinner mit anderen Kollegen. Fotos vom Zoo und vom Strand kommen dann in Kürze …

 

bisher 12 Kommentare 12. November 2007 Tina

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