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4er Stöckchen (Tina)

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest
1. Mädchen für alles in der Unterwäsche- und Bademoden-Abteilung bei Hertie
2. Verkäuferin in einer Bäckerei
3. Diverse Bürojobs in diversen Unternehmen in London
4. Übersetzerin (genauer gesagt Localisation Manager bzw. Co-Ordinator)

4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst
1. Ben Hur
2. Shipping News (Schiffsmeldungen)
3. Much Ado About Nothing (Viel Lärmen um Nichts)
4. Bridges Over Madison County (Brücken am Fluss)
Aber eigentlich noch VIEL mehr (u. a. Lost in Translation, Chocolat etc. etc. etc.)

4 Orte, an denen du gern gewohnt hast
1. München
2. Statesboro, Georgia (war eine sehr lustige Zeit an der Uni)
3. London (waren ebenfalls sehr lustige 5 1/2 Monate)
4. New York (auch wenn es mir nicht 100% gefällt, so darf die Stadt in der Liste wohl kaum fehlen)

4 TV-Serien, die du gerne anschaust
1. Friends
2. Friends
3. Friends
4. Friends

4 Plätze, in denen du im Urlaub warst
1. Australien
2. Schweden
3. Toskana
4. Kalifornien

4 Webseiten, die du täglich besuchst
1. Diverse Blogs bzw. private Websites
2. Hotmail
3. Spiegel online
4. OpenBC bzw. jetzt Xing (nicht täglich, aber oft)

4 deiner Lieblingsessen
1. Italienisch
2. Sushi
3. Indisch
4. Thailändisch

4 Plätze wo du gerne im Augenblick sein möchtest
1. zu Hause
2. in Island bei Julia & Co
3. in London (beinahe wäre ich Mitte März dort gewesen)
4. in Australien oder in der Toskana

4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst
Ach, einfach wer mag, viele hatten ja eh schon.

bisher 1 Kommentar 07. März 2007 Tina

Kaffee-Stöckchen

1.) Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst du sie?
Zum Frühstück

2.) Wie viele Tassen trinkst du täglich?
In etwa 2-3 Haferl

3.) Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
Bohnenkaffee

4.) Zucker, Milch oder Sahne?
Schwarz (ganz früher mit Milch, hab ich mir aber irgendwann abgewöhnt)

5.) Deine bevorzugte Zubereitungsart?
Mit einer ganz normalen Kaffeemaschine von Braun

6.) Mit wem genießt du deinen Kaffee am liebsten?
Mit meinem Mann, aber auch gerne mit anderen Leuten

7.) Deine Lieblingsmarke?
Melitta mag ich gern (mag ich sogar lieber als Dallmayr oder Jacobs)
Den Cappuccino trink ich am liebsten von dort, auch wenn die Zubereitung EWIG dauert.

8.) Wo trinkst du deinen Kaffee vorzugsweise?
Zu Hause, in einem Café, beim Spazierengehen (dann natürlich aus dem Trinkbecher)

9.) Wie sieht deine Lieblingstasse aus?
Zurzeit ist das einer meiner zwei “Heimat”-Becher (aus dem Servus Heimat-Laden in München), die ich von meinen lieben Kollegen zum Abschied geschenkt bekommen habe.

10.) Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
Cappuccino

11.) Bevorzugte Tätigkeit beim Kaffee trinken?
Blogs lesen, quatschen, nachdenken

Wer trinkt ne Tasse Kaffee mit? Susan als Kaffee-Liebhaberin vielleicht?

jetzt kommentieren? 07. März 2007 Tina

Neues Stöckchen

1.) Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4.
“fingers spread my eyelids apart, looking for signs that she” (Julie Gregory: Sickened)

2.) Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
Wahlweise iPod oder Kaffeetasse

3.) Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?
Grammy-Verleihung

4.) Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
Die Musik, die leise aus meinem Laptop kommt, und Nina, die im Halbschlaf vor sich hinmurmelt.

5.) Wann hast Du den letzten Schritt nach draußen getan?
Gestern Nachmittag - langer Einkaufsspaziergang. Mal gucken, ob wir nachher noch eine Runde drehen. Normal gehen wir jeden Tag raus, aber heute ist das Wetter besonders scheußlich, eine dicke Nebelsuppe.

6.) Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?
Mir was zu essen gemacht.

7.) Was hast Du gerade an?
Eine dunkelgrüne Hose, einen Wollpullover, darunter ein Spaghettiträger-Oberteil, Unterwäsche, Socken und dicke Puschen.

8.) Hast Du letzte Nacht geträumt?
Keine Ahnung. Wenn ich schlafe, hab ich zurzeit einen komatösen Schlaf, da habe ich keine Ahnung, ob ich was geträumt habe oder nicht bzw. was ich geträumt habe.

9.) Wann hast Du zum letzten Mal gelacht?
Vorhin, als Nina zum Lächeln angesetzt hat. Aber richtig gelacht habe ich mit Markus gestern Nacht, als Nina erst nicht aufstoßen wollte und dann einen kleinen Schwall rausgespuckt hat und einerseits etwas erschrocken darüber war (die Stirn wurde leicht gerunzelt), es andererseits aber wohl auch urkomisch fand, weil sie gleich im Anschluss ein für ihre Verhältnisse total breites Grinsen aufgesetzt hat, was uns dazu verleitet hat, herzhaft zu lachen, was sie wiederum nur noch mehr angespornt hat zu lächeln - süß!

10.) Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem Du Dich gerade befindest?
Zwei Bilder, ein großes Bild mit einer Zitronenschale drauf und dann noch eines, das eine Eingangstür zu einem französischen Weinladen zeigt (beides richtige Bilder, keine Poster oder so).

11.) Hast Du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
Ja. Leute, die viel zu kalt angezogen waren.

12.) Was hältst Du von diesen Quiz?
Also erstmal vermute ich angesichts des Wortes “Quiz”, dass dieses Stöckchen seinen Ursprung in einem englischsprachigen Land hatte. Aber um zur Frage zurückzukommen: Nicht sehr spannend, aber ganz nett.

13.) Was war der letzte Film den Du gesehen hast?
The Queen (Kino) bzw. You, Me and Dupree (DVD)!

14.) Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich MultimillionärIn wärst?
Diese Wohnung in Sydney. Und ein Häusschen in der Toskana. Und ein “Basis”-Häusschen für uns irgendwo, wo’s schön ist.

15.) Sag mir etwas über Dich, was ich noch nicht wusste.
Ich habe im zarten Alter von sieben Jahren Kiss gehört und mein Zimmer war mit Kiss-Postern gepflastert (es gibt sogar noch ein Beweisfoto). Kommt davon, wenn man zwei ältere Brüder hat. Wundert mich aber heute noch, dass meine Mama das damals erlaubt hat. 

16.) Wenn Du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
Oh je, das muss gut überlegt sein, kann ich auf die Schnelle nicht beantworten.

17.) Tanzt Du gerne?
Ja, aber auch nicht immer. Ich kann nur tanzen, wenn ich mich danach fühle.

18.) George Bush!
will have to say good-bye in 2008! It’s about time!!!

19.) Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?
Die Frage hat sich schon erübrigt.

20.) Und einen Jungen?
Hab mich nicht genügend mit Jungennamen befasst, um jetzt konkret was zu sagen. Simon find ich ganz schön. Ben auch in irgendeiner Langform (Bennet find ich auch super, June!). Aber weiß nicht, möchte ich mich nicht festlegen.

21.) Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
Hmmmmmmmmm … also momentan leben wir ja schon woanders, allerdings wäre Amerika kein Land, in das ich auswandern würde. Sag ich jetzt zumindest, aber kann ich mir auch wirklich nicht vorstellen. Ich könnte mir Australien als Land vorstellen, allerdings ist man da schon sehr weit von Familie und Freunden weg.

22.) Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?
Servus!

23.) Drei Leute, die das hier auch beantworten sollen.
Susan, Charlotte & Ines

jetzt kommentieren? 14. Februar 2007 Tina

Was bin ich?

Eigentlich ein total sinnfreies Stöckchen, aber irgendwie auch lustig. Einfach “XY ist” in Google eingeben.

Bettina ist …
… so klein, daß man nur das Wehrmachtskochgeschirr sieht
… verunsichert und weint
… normalgewichtig
… Assistentin von Gräfin Sonja
… u.a. Dozentin für Pilates
… offline
Für … das Leben nur noch Stress

Nina ist …
… abgehauen
… fett
… nach Simons Ansicht selbst schuld
… noch nicht entschieden
… 18 und hat einen ALKOHOLABHÄNGIGEN Vater
… eine Sängerin der Philippinen

Markus ist …
… eine Gestalt des Neuen Testaments
… aus seinem Urlaub zurück
… gelernte Diplom-Landwirtin und war kasachische Eiskunstlaufmeisterin
… echt lieb und ich glaube, er würde fast alles für seine Carmen tun
… fleißig
… mein Freund

Damit werfe ich weiter an Susan und alle, die sonst noch herausfinden wollen, was sie sind.

bisher 4 Kommentare 09. Februar 2007 Tina

Kuriositätenstöckchen

Da ich das Stöckchen nun schon von June und von Susan bekommen habe, muss ich jetzt wohl endlich mal in mich gehen. Bisher war mir nur eine Sache eingefallen, aber jetzt habe ich mal tiefer gegraben. Also, folgende Dinge finde ich an mir kurios oder merkwürdig oder erzählungswürdig bzw. empfinde ich als Macke:

- dass ich beim Mensch-ärgere-dich-nicht meine Figuren in der Basis (also die, die erst noch raus müssen) immer in einer bestimmten Reihenfolge stehen haben muss, so dass die Plätze folgendermaßen belegt sind: Wenn noch eine Figur übrig ist, muss die unten rechts stehen, damit sie sofort losstarten kann, sind noch zwei übrig, muss eine unten rechts und die zweite unten links stehen, und bei drei übrigen muss die dritte oben links stehen.
- dass ich überhaupt nicht gerne telefoniere, wenn noch jemand im Raum ist. Wieso? Keine Ahnung.
- dass ich es nicht ertrage, wenn meine Hände auch nur ein kleines bisschen fettig sind. Wenn ich z. B. die Butterdose in der Hand hatte und die außen leicht schmierig ist, muss ich mir sofort die Hände waschen. Dasselbe gilt auch, wenn ich ein Brot gegessen oder eine Ölflasche auf- oder zugemacht habe, und überhaupt immer, wenn irgendwie Fett oder Öl in auch nur den geringsten Mengen im Spiel ist.
- dass ich mit großen Umstellungen in der Regel ganz gut zurechtkomme (sprich, mich nichts so schnell aus der Bahn wirft), ich mich dafür aber manchmal über die kleinsten Kleinigkeiten aufregen kann.
- dass mich deprimierende Bücher interessieren. Ich lese gerade “Sickened: The True Story of a Lost Childhood” von Julie Gregory, deren Mutter unter dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom litt und sie (Julie) als jener Stellvertreter herhalten musste. Das war aber noch nicht alles, die Familie war eine richtige Redneck-Familie (leben im Trailer), die Eltern haben sich immer gegenseitig vor den Kindern schlecht gemacht und die Mutter hat sich auch mal mit einer Pistole im Mund an Julies Bettrand gesetzt mit der Absicht, sich nach der Verabschiedung von der Tochter aus dem Leben zu pusten. Das ist nicht das erste Buch dieser Art, das ich lese. Mich interessieren solche Geschichten, auch wenn ich sie furchtbar finde und zum Teil wirklich kopfschüttelnd auf der Couch sitze. Ich wollte ursprünglich auch mal Kinderpsychologin werden, vielleicht rührt das daher.
- dass ich meinen Heiratsantrag nach einem Thriller bekommen habe. Wir haben uns zu Hause “Nightwatch” auf DVD angeguckt. Am Ende des Films heiraten zwei Paare, wodurch Markus sich anscheinend spontan inspiriert fühlte. Noch während es Abspanns ging er auf die Knie und hielt um meine Hand an. Ich war ziemlich verdutzt, hab aber sofort ja gesagt und es auch nie bereut. :) Allerdings hätte mir Markus’ eigentliche Idee, mir ein paar Monate später an Silvester auf dem Schiff vor der Skyline von Sydney einen Antrag zu machen, besser gefallen (sorry, Schatz, das musste natürlich sein, außerdem hast du mich ja selbst auf diese Geschichte für das Stöckchen gebracht).

Wahrscheinlich gibt es noch viel kuriosere Dinge, aber mir fällt gerade nur das hier ein.

So, wer will, wer mag? Sandra und Ines vielleicht?

bisher 3 Kommentare 06. Februar 2007 Tina

Koch-Stöckchen

Danke, Ami, dann wollen wir mal …

1) Kannst du kochen? Wenn ja, kochst Du gerne?
Ich würde schon von mir behaupten, dass ich kochen kann, und ich koche auch gerne. Sogar sehr gerne. (Markus: ich auch und ich auch!)
2) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?
Na ja, die ganze Familie sind ja jetzt eigentlich Markus, Nina und ich, aber Nina “isst” selbstverständlich noch zu ihren eigenen Zeiten und schon gar nicht mit uns am Tisch. Der Hochstuhl steht allerdings schon bereit, freu mich schon, wenn sie da das erste Mal drinsitzt.
3) Was isst Du zum Frühstück?
Unter der Woche oft Cereal, am Wochenende Brot (oder Bagels oder Semmeln, die es hier im dt. Laden gibt) mit Marmelade, Schinken, Salami, Lachs, Leberwurst, Nutella … auf was ich gerade Lust habe und was wir gerade da haben. (Markus: unter der Woche nix, am Wochenende siehe Tina)
4) Wann, wo und wie esst ihr in der Woche?
Wann: unterschiedlich, je nachdem wann Markus nach Hause kommt. Manchmal ess ich auch allein, aber mit Nina wird’s zurzeit eh immer später, da ist dann auch in der Regel Markus schon zu Hause.
Wo: Bei uns in der Wohnung … oder wie ist das gemeint?
Wie: Am Esstisch …
5) Wie oft geht ihr ins Restaurant?
Markus und ich gehen beide sehr gerne essen, was wir vor Ninas Geburt auch noch ausgenutzt haben. Seitdem waren wir gar nicht mehr, allerdings sind die New Yorker sehr offen, was (Klein-) Kinder in Restaurants betrifft. Es gibt eigentlich überall Hochsitze und Wickeltische auf den Toiletten und es stört auch keinen, wenn ein paar Kinderwägen im Weg rumstehen. Mal sehen, wann wir das nächste Mal essen gehen, spätestens aber, wenn die Schwiegereltern Ende Februar kommen und babysitten können. Und diese Woche wollte ich eigentlich mit einer Bekannten und unseren Töchtern irgendwohin zum Lunch gehen. Früher waren wir würde ich sagen einmal im Monat im Restaurant (also im richtigen Restaurant, nicht Bar/Restaurant oder so).
6) Wie oft bestellt ihr Euch was?
Nicht oft, obwohl es hier in NY schon verlockend ist, weil man nicht nur bei Take Aways bestellen kann, sondern auch in ganz normalen Restaurants, die dann auch liefern. Aber man kann es glaub ich an einer Hand abzählen, wie oft wir schon was bestellt haben, seit ich hier bin. Das letzte Mal war Sushi, weil wir das nicht selbst machen.
7) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet ihr das gerne öfters tun?
5. Definitiv! 6. Weiß nicht, nicht unbedingt, weil ich eigentlich schon lieber selbst koche.
8) Gibt es bei Euch so was wie “Standardgerichte”, die regelmässig auf den Tisch kommen?
Eigentlich nicht wirklich. Man kann sagen, dass bei uns regelmäßig Pasta auf den Tisch kommt, das kann dann aber in verschiedenen Varianten sein, wobei wir schon auch ein Lieblingspastagericht haben, aber regelmäßig kommt das trotzdem nicht auf den Tisch.
9) Hast Du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?
Ich hab in England mal Lasagne für 8 Leute glaub ich gemacht, aber das war ja trotzdem nur ein Gericht. Und halt mal verschiedene Salate und Fingerfood für eine Geburtstagsparty. (Markus: das nicht, aber ich habe immerhin schon mal zusammen mit einem Freund 9 Gänge gekocht)
10) Kochst du jeden Tag?
So ziemlich, am Wochenende kocht aber auch oft Markus.
11) Hast Du schon mal ein Rezept aus dem Kochblog ausprobiert?
Was ist der Kochblog?
12) Wer kocht bei Euch häufiger?
Schon ich, aber das hat damit zu tun, dass ich jetzt Hausfrau bin. Früher haben wir oft zusammen gekocht, aber wahrscheinlich hab schon immer ich ein bisschen häufiger gekocht.
13) Und wer kann besser kochen?
Hm, schwer zu sagen. Wenn Markus kocht, wird es immer lecker, und wenn ich koche, schmeckt’s eigentlich meist auch gut. Kann man glaub ich nicht sagen, aber wir haben zum Teil unterschiedliche Arten, an Rezepte ranzugehen. (Markus: so isses. Was Tina netterweise nicht gesagt hat: “unterschiedliche Arten” heißt, dass ich manchmal extrem penibel nach Rezept koche. Dafür bin ich aber auch manchmal spontan und koche was aus dem Kühlschrankinhalt zusammen, was oft überraschend gut funktioniert)
14) Gibt es schon mal Streit ums Essen?
Nein, nie. Nur muss ich Markus manchmal überreden, auch mal nur einen Salat abends zu essen, das ist normal nicht so sein Ding. (Markus: Fleisch ist mein Gemüse - und mein Salat…)
15) Kochst du heute völlig anders, als Deine Mutter /Deine Eltern?
Ja, schon. Ich koche zwar auch traditionelle Gerichte (neulich gab’s z. B. Rahmschwammerl mit selbst gemachten Semmelknödeln), die allerdings dann mit mehr frischen Kräutern, der große Unterschied liegt aber darin, dass ich viel mehr internationale Gerichte koche. Bei uns gab’s neben ein paar italienischen Standardgerichten wie Spaghetti Bolognese (was natürlich früher Pasta asciutta (sprich “Pasta schuhta”) hieß!) und Carbonara früher höchstens mal Schweinefleisch süß-sauer, aber das war’s auch schon, aus der asiatischen Küche zumindest. Sonst wurde eigentlich immer deutsch gekocht, das dafür aber sehr gut! Ich koche gerne Thai-Gerichte und auch gerne indische Sachen, auch wenn man da immer so viele verschiedene Gewürze braucht, die man für nichts anderes benötigt. In München hatten wir unendlich viele Gewürze zu Hause. Apropos Gewürze: Neulich ein Gläschen gemahlenen “Tumeric” (Kurkuma bzw. Gelbwurz) gekauft für schlanke $7,49!!
16) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?
Meine Eltern leben leider nicht mehr, würde die Frage aber sofort mit ja beantworten. Mir hat’s immer sehr gut geschmeckt. (Markus: sehr gern sogar. Wild a la Mama ist ganz großartig und die Schwarzwälder Kirschtorte ein Traum. Kommt allerdings inzwischen wegen der Entfernung nicht mehr allzu häufig vor)
17) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen vegetarisch zu leben?
Nein, ich bin es nicht und könnte es mir auch nicht vorstellen. Ich brauche zwar nicht täglich Fleisch, aber ich esse es gerne (ich bin z. B. ein Riesenfan von Ente …) und auch auf Salami und Meeresfrüchte etc. würde ich nicht verzichten wollen. (Markus: niemals. Kein Fleisch, keine Freude)
18) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an was Du Dich bisher nicht rangewagt hast?
Ich wage mich selten an Wild und auch nicht gerade oft an Fisch. Fisch hab ich, seit wir in NY sind, schon öfters gemacht jetzt, weil es hier natürlich eine viel größere Auswahl an frischem Fisch gibt als in München. Wild würde ich gerne öfters kochen, aber ich trau mir da immer keine gute Sauce zu (höchstens nur mit Demi Glace für Wild), außerdem ist es natürlich auch relativ teuer und auch nicht immer und überall erhältlich. (Markus: ich traue mich eigentlich an so gut wie alles ran - jedenfalls, was Kochen angeht (letztens war sogar Fasan angesagt), aber ich glaube, ich würde sogar am einfachsten Kuchen scheitern. Das überlasse ich dann doch lieber Tina - die das auch ganz hervorragend kann)
19) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?
Hm, ich mach eigentlich beides gern, wobei ich wohl doch noch lieber koche. Spannender finde ich allerdings das Backen, zumindest was das Ergebnis betrifft. (Markus: siehe oben - bin Koch, kein Konditor)
20) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?
Das war mein Versuch vor einigen Jahren, ein Süßkartoffelpüree zu machen als Beilage für einen Truthahn. Markus saß mit frisch operiertem Meniskus auf der Couch und ich wollte der Jahreszeit entsprechend einen Truthahn machen (das war aber noch in München). Ich hatte also rote Kartoffeln gekauft, zum allerersten Mal wollte ich was mit Süßkartoffeln probieren. Nun ja, als ich sie dann geschält habe, musste ich feststellen, dass es gar keine Süßkartoffeln waren. Ich dachte, ich bin schlau und mache es einfach trotzdem “auf süß”. Ich also Ahornsirup dazu und Orangensaft (das stand so im Rezept). Ergebnis: Ungenießbar. Dann dachte ich, ich mach es wieder rückgängig, und hab dann weiß der Kuckuck was noch alles druntergemischt mit dem Ergebnis, dass es nur noch ungenießbarer und meine Laune immer schlechter wurde. Gegessen haben wir damals dann glaub ich nur das Fleisch und mich durfte man für den Rest des Abends nicht mehr ansprechen. (Markus: als ich von zu Hause ausgezogen bin, hat mir meine Mutter wegen meiner Vorliebe für chinesisches Essen (bzw. das, was ich damals für “chinesisches Essen” hielt…) einen Wok geschenkt. Den habe ich dann gleich mal ausprobiert: Zwiebeln, Gemüse und Fleisch klein geschnitten, alles in den Wok geschmissen, mit Sojasauce übergossen und den Herd angeschaltet. Nach einer halben Stunde habe ich den ganzen Fraß weggeschmissen und bin zu McDonalds gegangen)
21) Was essen Deine Kinder am liebsten?
Das kann ich erst in einigen Monaten beantworten.
22) Was mögen Deine Kinder überhaupt nicht?
s.o.
23) Was magst Du überhaupt nicht?
Gekochtes Fleisch, Sülze … aber sonst glaub ich so ziemlich alles. Wobei, in der bayerischen Küche gibt’s schon noch so einige “Schmankerl” wie gebratene Kuheuter, die ich auch gerne anderen überlasse … (Markus: ich esse so gut wie alles oder muss zumindest alles einmal ausprobiert haben. Was aber überhaupt nicht geht, ist Eisbein mit Erbspüree. Wer’s nicht kennt: ist eine Berliner Spezialität und besteht aus einer gekochten Schweinshaxe, die von einer dicken Fettschicht umgeben ist. Blarg.)

So, und damit gebe ich das Stöckchen weiter an June und Sandra. Ach ja, bei uns gibt’s heute Abend Saltimbocca. :-)

bisher 2 Kommentare 26. Januar 2007 Tina

Lieblingsorte-Stöckchen

Ich hab wieder ein Stöckchen aufgegriffen: Lieblingsorte, das gefällt mir! Auch wenn ich mich da ein bisschen schwer tu, ich entscheide mich ja so ungern.
In und um den Ort herum
Hm, da bin ich z. B. gleich mal etwas ratlos. Um den Ort herum kenn ich eigentlich noch nichts, und im Ort gefällt mir wohl der Central Park mit am besten, allerdings finde ich da gerade kein Foto von. Schön ist aber auch die Fluss-Promenade bei uns ums Eck am East River, da gibt’s in der New York-Rubrik ein Foto. Aber mit am allerbesten gefallen hat es mir auf der Dachterrasse des Metropolitan Museum of Art, wo dieses Foto herstammt:

In der Nähe
So viel kenn ich in der Nähe noch nicht - man braucht (soll heißen ich vermisse) hier echt ein Auto - aber meine Antwort würde wohl so oder so folgendermaßen ausfallen: Hamptons, Hamptons, Hamptons!

Hamptons

In der Ferne
Die klare Nummer 1: Australien. Obwohl mir Sydney, Melbourne und viele andere Flecken dort super gefallen haben, war mein Lieblingsort eigentlich Kangaroo Island. Zum ersten Mal in meinem Leben einen vierstündigen Spaziergang gemacht (erst durch einen Wald, dann an einem Fluss entlang und schließlich über Dünen mit Zwischenstopp an einem verlassenen Strandstück, dessen Zugang man auf dem Foto im Hintergrund sieht), ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen.
Kangaroo Island

Nummer 2: Toskana. Ist seit Jahren ein jährliches Urlaubsziel und gehört ganz klar mit zu meinen Lieblingsorten auf dieser Erde (landschaftlich und kulinarisch betrachtet). Dieses Jahr wird’s wohl nichts draus werden, aber immerhin werden wir es im Juli bis nach Verona schaffen.
Toskana

Den zweiten Platz hätte eigentlich auch der Yosemite National Park verdient, mein Lieblingsort während unseres Kalifornien-Urlaubs.

Yosemite NP

bisher 4 Kommentare 15. Januar 2007 Tina

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