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Nix spreche Deutsch

Ich habe die gute New York Times in diesem Blog schon so oft lobend erwähnt, dass es glaube ich nun auch legitim ist, mal kräftig über sie abzulästern. Ich habe keine Ahnung, wie groß die Redaktion ist, bei einem derart renommierten Blatt ist sie sicher riesig. Und ich bin mir sicher, dass irgendjemand in dieser Redaktion Deutsch spricht, oder jemanden kennt, der Deutscher ist. Ist es denn wirklich so schwer, jemanden zu fragen, der sich mit der Sprache auskennt, bevor man so etwas abdruckt?

Älteste braurei der welt? “Älteste” ist richtig geschrieben, aber “welt” ist offensichtlich zu schwierig? Das kann doch wohl wirklich nicht wahr sein. Ich frage mich, was die Süddeutsche für Leserbriefe erhalten würde, wenn in einem ähnlichen Text “Die amerikanische Brauerei Yuengling (”Amerikas’ Oltest brewerei”)” zu lesen wäre. “Unprofessionell” wäre vermutlich noch die höflichste Bezeichnung. Hm, vielleicht sollte ich doch mal den ersten Leserbrief meines Lebens schreiben?

bisher 6 Kommentare 23. April 2008 Markus

I’m walking…


Bald ist Wochenende, ich bin zu faul zum Bloggen, aber es gibt derzeit so viele gute Bilder, insofern gibt’s halt mal wieder was zum Schauen, nicht zum Lesen. Man beachte die synchrone Gehweise!

bisher 5 Kommentare 18. April 2008 Markus

München in der New York Times

Da schlagen wir am Wochenende nichtsahnend die New York Times auf (haben ein Wochenendabo) und was sehen wir? Einen völlig tollen Artikel über München mit ein paar Fotos! Hat mein kleines Münchenherz doch gleich höher schlagen lassen, zumal der Artikel auch extrem gut recherchiert war (bis auf wohl das Eröffnungsdatum der BMW Welt). Eva, es war sogar ein Foto mit Erwähnung vom Maroto drin, was ich ja kaum glauben konnte. Und für den nächsten München-Urlaub ist ein Besuch des G-Munich geplant, das ich bislang noch gar nicht kannte.

Für Interessierte: Den Arikel gibt’s auch online, nämlich hier (selber Link wie oben).

bisher 2 Kommentare 16. April 2008 Tina

Großwildjägerin Nina

Großwildjägerin Nina

Geschossen (das Foto, nicht das Reh!) heute Morgen auf einem Parkplatz die Straße runter von Markus’ Büro (wo es nebenan einen tollen Spielplatz gibt, auf dem wir zuvor waren).

bisher 8 Kommentare 15. April 2008 Tina

Olompali State Park

Heute war ein weiterer Ausflug in die nähere Umgebung angesagt - nur knapp 15 Minuten Fahrt von unserem Haus befindet sich der Olompali State Park, ein kleiner “Park”, der eigentlich primär ein längerer Wanderweg ist, der auf den Mount Burdell führt. Das ist ein kleinerer Berg (na gut, größerer Hügel), von dem aus man einen schönen Blick über Novato und Umgebung hat. Außerdem stehen dort noch ein paar Häuser aus dem frühen 20. Jahrhundert herum und es gibt jede Menge informationen über den Stamm der Miwok-Indianer, die hier bis Mitt des 19. Jahrhundert gelebt haben. Das wirklich Schöne ist allerdings, dass dieser Park so gut wie keine Touristen anlockt, obwohl es wirklich sehr schön dort ist. Liegt vermutlich daran, dass er nicht mal eine eigene Ausfahrt vom Freeway hat, wenn man aus San Francisco kommt - um in den Park zu kommen, muss man erst noch ein Stück nach Norden fahren, dann umkehren und die kleine Ausfahrt erwischen. Es gibt zwei Wanderungen: die große Tour auf den Mount Burdell, die etwa vier Stunden dauern soll und einen kleineren Rundweg auf halber Höhe, die wir in knapp zwei Stunden gemeistert haben, was mit Nina definitiv die bessere Alternative war. So schön es oben in der Kraxe beim Papa auch ist, nach einiger Zeit schien es dann doch langweilig zu werden, vor allem, weil sie dank fieser Stechmücken (der einzige Nachteil zumindest heute) mit Moskitonetz bedeckt war. Und zum auf den Berg klettern ist sie dann doch noch zu klein. A propos: wir waren positiv überrascht, dass selbst die kleine Tour eine richtige Bergwanderung ist, mit schmalen Pfaden und zum Teil relativ heftigen Steigungen. Trotzdem eine ideale Kurzwanderung für einen Wochenendnachmittag, vor allem, weil es nun wirklich direkt um die Ecke ist. Oh, und habe ich erwähnt, dass es dort sehr schön ist? Besonders beeindruckt haben uns die vielen knorrigen Baumformationen, selbst davon überzeugen könnt ihr euch hier.

bisher 1 Kommentar 13. April 2008 Markus

California Baby


Jaja, ich weiß - “Ach, wie toll ist mein Kind”-Blogeinträge sind langweilig und interessieren eigentlich nur die Verfasser. Aber was kann ich denn dafür, dass unsere Tochter so süß ist?!

bisher 7 Kommentare 12. April 2008 Markus

Lecker Schlamm

Den Preis für das beste Bierflaschendesign geht hiermit an “Mississippi Mud”:

Das kann sich ja wohl sehen lassen, oder? Noch besser ist allerdings, dass es tatsächlich auch sehr ordentlich schmeckt. Ist eine interessante Mischung aus Dunkelbier und Pilsner und schmeckt deshalb nicht so fies wie z.B. ein Guiness, aber auch nicht so leicht wie ein Helles. Schwer zu beschreiben, aber für $2,49 für einen Liter aus dem Tonkrug kann man eigentlich eh nichts falsch machen, finde ich.

jetzt kommentieren? 08. April 2008 Markus

Kleines Quiz [edit2 - die Auflösung]

1. Frage: Welchen Film haben wir gestern Abend geschaut? (bitte nicht auf den Fototitel gucken)
2. Frage: Was haben wir getrunken?

[edit] Wir werden das Rätsel morgen (Montag) lösen, wollten aber schon mal den Tipp von Frau Niepi preisgeben. Der ist aber was zum Mitdenken, wir mussten da selbst erstmal beide überlegen. ;-) Aber, das sei schon mal verraten, die meisten Mitrater lagen eh richtig.

[edit2] Wie die meisten von euch richtig erkannt haben, gab es bei uns am Freitag The Big Lebowski mit Jeff Bridges (daher Frau Niepis Tipp mit den Brücken) und dazu stilecht White Russian (dem Film getreu mit Half&Half angerührt). Es wurde aber nicht auf den Teppich uriniert.

bisher 19 Kommentare 05. April 2008 Tina

Die Mutter aller Austern

Es ist schon wieder zwei Wochen her, dass wir einen Sonntagsausflug nach Point Reyes unternommen haben. Point Reyes ist eine riesige Landzunge, die sich nördlich von San Francisco und westlich von Novato befindet. Die Landzunge/Halbinsel ist von uns aus nur eine knappe Stunde Fahrt entfernt, ideal für Sonntagsnachmittagsausflüge. Neben wunderbarer Landschaft und vielen Wanderwegen gibt es dort auch frische Austern, aber dazu später mehr. Zunächst mal machten wir einen Ausflug zum Nordstrand, wo wir allerdings feststellen mussten, dass es selbst in Kalifornien noch März ist. Auf gut Deutsch: es war saukalt und extrem windig. Offensichtlich windet es dort immer relativ stark, aber in Verbindung mit den Temperaturen dort beschränkte sich unser Strandausflug dann doch auf eine Viertelstunde. Schön war’s trotzdem.

Dann ging es aber ab zum Futtern. Austern sind ja wahrlich nicht jedermanns Sache, wir mögen sie aber beide sehr gern, trotz oder gerade weil man sie im heimischen München entweder gar nicht oder für unendlich viel Geld bekommt. In New York beim Lieblingssupermarkt gab sie schon für verhältnismäßig ordentliche $1 pro Stück, weswegen wir sie uns ab und an mal als Vorspeise gegönnt haben und ich tatsächlich schon ansatzweise Talent für das Öffnen der harten Dinger entwickelt habe. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass diejenigen Leser, die schon mal Austern gegessen haben, sie in etwa dieser Form und Größe kennen. Tja. Das sind halt Supermarkt- bzw. Restaurantaustern, über die wir ab sofort nur noch müde lächeln können. Wir hatten das große Vergnügen, Austern in den Drakes Bay Family Farms genießen zu können, und da sieht die Sache schon ganz anders aus. Und zwar so:


Das, Damen und Herren, sind dort die Austern Größe “Medium”, von denen wir uns ein Dutzend bestellt hatten, weil wir gar nicht so großen Hunger hatten und man Austern ja nicht wegen Hunger isst… Aber der Reihe nach. Drakes Bay Family Farms ist ein richtig klassischer “Oyster Shack”, also wirklich nur eine windschiefe Bude am Meer, in der man sich seine Austern (die alle am selben Tag gefischt werden) in der Papiertüte kaufen kann, das Dutzend für $10. Getränke, Brot und sonstige Zutaten muss man selbst mitbringen, selbst das Austernmesser sollte man dabei haben. Soßen gibt es vor Ort - aber ohne Behälter, standesgemäß muss die erste Auster pur geschlürft und die Schale dann als Soßenbehälter genutzt werden. Draußen gibt es ein paar abgegriffene Tische und Bänke, und das war es auch schon. Und was soll ich sagen - nicht nur sind die Dinger locker doppelt so groß wie die Austern, die man sonst so kennt (Gerüchten zufolge soll “Large” ungefähr Steakgröße haben), sie schmecken auch einfach nur fantastisch, wozu mit Sicherheit nicht nur die Frische, sondern auch die Atmosphäre beiträgt. Und wie sehr die Leute die Austern dort genießen, sieht man eindrucksvoll ein paar Schritte hinter der Hütte… Wir waren jedenfalls nach je einem halben Dutzend Riesenaustern extrem satt und zufrieden. Nächstes Mal nehmen wir uns noch eine Flasche Wein mit, und Gäste werden auf jeden Fall auch dorthin geschleift - egal, ob sie Austern mögen oder nicht, das sollte man mal gesehen haben. A propos “gesehen haben”: die restlichen Fotos unseres Ausflugs gibt es hier.

bisher 6 Kommentare 30. März 2008 Markus

Deutsch-Amerikanische Ostern

Erst einmal nachträglich noch an all unsere Leser “Frohe Ostern”!

Unser Wochenende stand wahrhaftig im Zeichen der Osterfeiertage, denn so geostert hat es bei uns (also Markus und mir, Kindheit ausgenommen) noch nie. Karfreitag war hier leider kein Feiertag und so musste Markus arbeiten. Ich hatte aber Besuch von meiner ehemaligen Schulkollegin Marion und ihrer Tochter Lucie, die ja so alt ist wie Nina.

Am Samstag haben wir auf dem Weg nach San Francisco in Sausalito angehalten, wo es in einem kleinen Park am Wasser eine Easter Parade gab, wo wir u.a. auch Emma, Matthias und Mia trafen. Es gab eine Eiersuche (die wir aber verpasst haben), einen “echten” rosa Easter Bunny (mit dem man sich ablichten lassen konnte) und einen Sänger, der die Kids unterhalten hat. Nachdem wir das obligatorische Foto mit dem Osterhasen (vor dem Nina aber etwas Angst hatte) gemacht haben und noch ein paar Liedern gelauscht haben, sind wir aber recht bald wieder gefahren, da Nina anfing, den Leuten die Ostereier aus den Körben zu klauen. ;-) Na ja, in Wirklichkeit mussten wir noch in der Stadt was besorgen. Spätnachmittags und abends war Ostereierfärben und dann Backen, Backen, Backen angesagt. Ich wollte zwei Osterfladen (einen für eine Einladung bei Nachbarn und einen für uns) sowie einen Osterhasenkuchen machen, was ich dann gegen 1.30 Uhr nachts auch endlich vollbracht hatte. Der Hasenkuchen sollte eigentlich nur einen dekorativen Zweck erfüllen, und auch wenn ich es leider nicht mehr geschafft habe, ihn so zu verzieren, wie ich eigentlich vorhatte, ist er dennoch ganz nett geworden.
Am Sonntag waren wir mit zwei anderen Nachbarsfamilien zum Frühstücken bei Nachbarn gegenüber eingeladen. Presley, die in Ninas Alter ist, und Nina bekamen bei der Ostereiersuche einen kleinen Vorsprung. In den USA, oder zumindest in Kalifornien, ist es übrigens üblich, die Eier einzeln zu verstecken, nicht als Nester. Die Kinder laufen dann mit Körben bewaffnet kreuz und quer durch den Garten. Die Eier sind außerdem alle wiederum in mittelgroßen Plastikeiern versteckt, quasi wie ein Überraschungsei, nur dass sich hier die Süßigkeit im Inneren des Plastikeis befindet. Das kommt wohl daher, dass die Kinder hier statt Schokoeiern eher Jelly Beans etc. bekommen, die man schlecht einzeln verstecken kann. Außerdem können die Süßigkeiten so nicht schmelzen. Mittags sind wir wieder nach Hause und nach Ninas Mittagsschlaf ging dann die Ostereiersuche für sie in unserem Garten los. Allerdings war Nina nach dem Aufwachen urplötzlich derartig verschnupft und vertrieft, dass sie erst gar nicht recht suchen und danach nicht mal ihre allererste Schokolade probieren wollte. Wir sind dann, obwohl es herrlichstes Wetter war, wieder ins Haus, weil es Nina draußen fast zu heiß war (sorry! ;-) ). Wir haben uns an den geschmückten Ostertisch gesetzt, wo Nina dann überglücklich war, obwohl sie wirklich sehr elend dreinschaute. Immerhin gab es auf dem Tisch kleine Vögelchen, Küken und Hasen zu bestaunen und als dann noch der Osterfladen schmeckte, ging es ihr gut. Ausnahmsweise bekam sie auch ihren Schlafbärli und ihren Schnulli in die Hand gedrückt, was wohl auch geholfen hat. Abends haben wir Nina, nachdem sie mit überraschend großem Appetit Spaghetti Bolognese verputzt hat, früher ins Bett gesteckt und dann das Abendessen zubereitet. Es gab deutsches Brot (vom Farmers Market in San Rafael, wo es einen deutschen Stand gibt), Fleischpflanzerl, Kartoffelsalat, gefüllte Eier, gefärbte Eier natürlich (gekocht), Wurst, Käse und gutes bayerisches dunkles Weißbier von Hopf (das hier schlanke 3$ die Flasche kostet). Alles in allem würde ich sagen war es ein gelungenes Osterfest mit der kleinen Ausnahme, dass es Nina nachmittags leider nicht so gut ging. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr, wenn sie das alles viel bewusster mitbekommt und vielleicht schon der Mama beim Eierfärben hilft … Fotos von unserem Osterwochenende gibt’s übrigens hier.

Nachtrag vom Ostermontag: Heute ging es Nina schon wieder viel, viel besser. Vielleicht hatte es was mit dem Zahnen zu tun, denn heute hat sie dafür gesabbert ohne Ende. Was ich aber eigentlich sagen wollte: Unglaublich, aber ich glaube, unser Kind mag keine Schokolade. Sie hat vier Mal zu unterschiedlichen Zeiten ein Stückchen probiert (zum Teil unterschiedliche Schoki), aber sie hat jedesmal das Gesicht verzogen und die Schokolade mir gegeben … Na ja, ist nicht wirklich schlimm, der Sinneswandel kommt bestimmt noch früh genug. Am Kränkeln lag es jedenfalls nicht, sie hat mit Freude Keks und Ostfladen gegessen …

bisher 6 Kommentare 25. März 2008 Tina

Glück ist ein Teller Spaghetti Bolognese

Eine Auffassung, die Nina mit ihrem Papa teilt. Auch wenn der inzwischen eine etwas bessere Technik beim Verzehren desselben entwickelt hat.

bisher 5 Kommentare 24. März 2008 Markus

Catch as catch can

Wie berichtet, habe ich vor kurzem begonnen, mich an die amerikanischste aller Sportarten heranzuwagen. Die Baseballsaison beginnt in Kürze und dieses Mal wird sie nicht nur aus zuschauen bestehen - ich habe mich leichtsinnigerweise dazu breitschlagen lassen, dem Firmen-Softballteam beizutreten. Softball ist im Prinzip die Jedermann-Variante von Baseball. Es werden größere Bälle verwendet, die dann in einem Bogen von unten geworfen werden, anstatt wie beim Baseball voll durchzuziehen. Damit schaffen dann auch absolute Anfänger wie ich es ab und an, einen Ball zu treffen. Ansonsten gelten dieselben Regeln wie beim Baseball und bei unseren ersten Trainingssessions durfte ich gleich mal feststellen, dass zwischen dem Zuschauen von professionellem Baseball und Spielen von Softball ein himmelweiter Unterschied besteht. Abgesehen davon reicht eigentlich das Grundwissen über die Regeln, um ein Baseballspiel halbwegs zu verstehen - wenn man selbst spielt, ist schon mehr Kenntnis gefragt, wenn man nicht immer wieder mal dämlich dastehen will. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung.

Ich spiele jedenfalls zumindest zu Beginn ausschließlich Catcher. Das ist der dick eingepackte Kerl, der hinter dem Batter (dem Typ mit dem Baseballschläger in der Hand) hockt und die Bälle fängt, die dieser verfehlt. Beim Softball ist die Gefahr, einen Ball mitten ins Gesicht zu bekommen zum Glück deutlich kleiner. Außerdem ist es die ideale Position, um das gesamte Spielfeld im Blick zu haben und zu lernen, wie die Abläufe so sind. Die Sache hat nur zwei Haken: zum Einen klingt der Job zwar einfach, allerdings verbringt man 80% der Zeit in der Hocke und steht dazwischen ständig auf… was in einem kompletten Spiel ein paar Hundert Kniebeugen sind. Und dann ist dann noch die Sache, dass man als Catcher das letzte Bollwerk zwischen dem gegnerischen Runner (das ist ein Batter, der einen Ball getroffen hat und punkten will) und dem Ziel ist. Das bedeutet, dass man regelmäßig einem mit Vollgas sprintenden Typen gegenübersteht, den man abzuklatschen versuchen muss, während man gleichzeitig den Werfer im Blick behalten muss, der einem den Ball zuwirft, ohne den man man nicht in Aktion treten darf… oder, wie es in meiner derzeitigen Abendlektüre zu lesen ist: Wer Catcher spielt, muss eine hohe Schmerztoleranzgrenze haben. Naja, zum Glück ist die Position des Team-Maskottchens noch nicht besetzt…

bisher 1 Kommentar 23. März 2008 Markus

Elternstöckchen

Zugeworfen bekommen von Frau Kathy.

1.) War der Nachwuchs geplant?
Absolut!

2.) Wie hätte er/sie geheißen, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
So weit sind wir in unseren Namensdiskussionen gar nicht gekommen, einen Mädlnamen zu finden war schon schwer genug (und wir hatten einfach gehofft, der Frauenarzt würde richtig liegen).

3.) Was war der erste Gedanke, als Du erfahren hast, dass du Nachwuchs bekommst?
YES!!!

4.) Was machte Dir am meisten Kummer vor der Geburt Deines ersten Kindes?
Dass wir unsere Familie und Freunde nicht in der Nähe hatten.

5.) War der Kummer dann begründet?
Na ja, schon. :-)

6.) Willst Du noch mehr Kinder? Wenn ja, Wieviele?
Eigentlich gerne noch eins. Ich finde ja auch drei schön, aber vielleicht bin ich da schon bisserl alt für. Und es ist ja auch immer eine finanzielle Sache.

7.) Dein ultimativer Tip an alle (werdenden) Eltern?
Bleibt so gelassen wie es nur geht, auch wenn es manchmal schwer fällt. Kinder spüren alles und später kann man Getanes/Gesagtes nicht mehr ändern.

8.) Wie sind Deine nächsten Zukunftspläne?
Schau mer mal, ich lass es auf mich zukommen.

Ich werf mal weiter zu Ami, den Schwaners und Nuufirella, wenn sie mögen.

bisher 1 Kommentar 18. März 2008 Tina

Lerne München kennen

Ich gebe zu, als waschechte Münchnerin kenne ich meine Stadt eigentlich ziemlich schlecht, zumindest was die Geschichte betrifft. Es passiert oft, dass ich an einem Gebäude oder Hof oder einer Statue vorbeigehe und mir denke, was oder wer ist das eigentlich? Ich glaube, ich kenne NY mittlerweile besser als München, was peinlich ist. Auf unserem letzten Rundgang durch München haben Markus und ich daher mal so richtig die Augen aufgemacht. Zwar haben wir uns nicht wirklich der Historie dieser Stadt gewidmet, sondern viel mehr anderen Dingen. Schildern! Man glaubt es gar nicht, was für Arten von Schildern diese Stadt zu bieten hat. Doch nicht nur das, wir haben Gassen, Hinterhöfe und Fassaden entdeckt, die uns bislang nie auffielen bzw. wir uns nie die Mühe gemacht haben, sie zu entdecken. Und das mitten im Zentrum rund um Marienplatz, Odeonsplatz und Platzl. Ich möchte meinen, auch richtige Münchenkenner dürften hier noch Neues entdecken (am Ende kommen ein paar normalere Bilder … aber schaut mal genau beim Bild mit dem Diesel-Shop und beachtet den netten Gegensatz auf dem Nightclub Dolce Vita-Bild.)

bisher 4 Kommentare 14. März 2008 Tina

Definitiv nicht mein Tag …

… nach dem Malheur mit der Spinne heute Morgen hat sich heute Nachmittag Nina auf dem Spielplatz ein kleines Eck ihres rechten oberen Schneidezahnes ausgeschlagen. Sie war auf einer Plattform, ich stand daneben, aber plötzlich hat sie sich so schief gedreht und ist gegen einen Pfosten gestoßen. Ich hab sie zwar im nächsten Moment gehabt, aber da der Pfosten direkt neben ihr war, konnte ich da nichts mehr machen. Sie hat zwar anfangs ziemlich geschrien, doch dann nach nicht mal einer Minute wieder aufgehört. Ich dachte erst, es wäre mehr der Schreck gewesen, doch dann hab ich doch mal in ihren Mund geschaut und siehe da, ein kleines Zahneck fehlte. Auszumachen schien es Nina nicht viel, weil sie überhaupt nicht vom Spielplatz wegwollte und auf dem kurzen Fußweg zurück zum Auto gut gelaunt war. Ich bin trotzdem gleich mit ihr zum Zahnarzt und der meinte auch, dass nichts Schlimmes passiert sei, der Zahn aber bis zum Ausfallen so bleiben würde. Allerdings gehören die Schneidezähne wohl zu den ersten der Milchzähne, die ausfallen und neu wachsen. Na ja, auf manchen Fotos wird man es bestimmt sehen, aber ich bin trotzdem erleichtert, dass der Zahn nicht schlimmer beschädigt wurde. Trotzdem, arme Maus. Und obwohl ich wirklich nichts dafür konnte (die Situation war jetzt nicht gefährlich o.ä.), habe ich ein schlechtes Gewissen.
Und als ob das nicht schon genug wäre, auf der Fahrt zum Zahnarzt sah ich auf dem Parkplatz der Mall (der Zahnarzt befindet sich in einer kleineren Mall) eine Autotür aufgehen, in dem eine ziemlich beleibte Frau saß. Was zunächst wirklich so aussah, als ob sie tot aus ihrem Auto kippen würde, erwies sich bei genauerem Hinsehen als große Kotzerei. Da wir es einigermaßen eilig hatten wegen Ninas Zahn und sich in umittelbarer Umgebung andere Menschen befanden und der Kalifornier an sich ja recht hilfsbereit ist, bin ich dann mal weitergefahren, ansonsten hätte ich wahrscheinlich angehalten, die Frau sah nämlich nicht gerade aus, als wäre sie in der Lage, ein Auto zu steuern …

Ich sag’s euch, es lag an der Spinne …

bisher 3 Kommentare 14. März 2008 Tina

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